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Lokales Lyoner Künstler plant Taschenlampen-Lichtprojekt in Leipzig
Leipzig Lokales Lyoner Künstler plant Taschenlampen-Lichtprojekt in Leipzig
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21:08 16.04.2019
Partnerstadt Lyon präsentiert das Lichtprojekt " Leipzig-Berlin " in der Osthalle im Hauptbahnhof in Leipzig. Auf dem Foto: Jean-Christophe Tailpied , Dr. Gabriele Goldfuß , Philippe Morvan und Thomas Oehme (v.l.) am Modell.
Partnerstadt Lyon präsentiert das Lichtprojekt " Leipzig-Berlin " in der Osthalle im Hauptbahnhof in Leipzig. Auf dem Foto: Jean-Christophe Tailpied , Dr. Gabriele Goldfuß , Philippe Morvan und Thomas Oehme (v.l.) am Modell. Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Vor 30 Jahren führte die Friedliche Revolution zum Mauerfall, zur Öffnung der innerdeutschen Grenze und schließlich zur Wiedervereinigung Deutschlands. Anlässlich dieser Ereignisse wird der Künstler Philippe Morvan aus Leipzigs Partnerstadt Lyon in den Promenaden im Hauptbahnhof die Licht- und Toninstallation „Leipzig-Berlin“ zeigen. Wie die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) mitteilte, werden bei der Installation rund 1000 Taschenlampen Lichteffekte erzeugen. Die Ausstellung wird zunächst in Leipzig im Zeitraum vom 1. bis zum 9. Oktober gezeigt, bevor sie im Anschluss in Berlin zu sehen sein.

Kunst mit 1000 Lampen, neun Meter Durchmesser und über zwei Meter Höhe

Als Basis für sein Projekt wählt der Künstler rechteckige, mit Flachbatterien betriebene Taschenlampen, die in der Installation kreisförmig angeordnet werden sollen. Morvan plant mit einem Durchmesser von neun Metern und einer Höhe von 2,5 Metern. Die Lampen werden technisch so modifiziert, dass sie steuerbar sind, um grafische Lichtdesigns zu ermöglichen und beispielsweise Worte schreiben zu können. Jede Leuchteinheit soll dabei symbolisch für einen Menschen stehen. Durch die Anordnung wird ein begehbarer Bereich entstehen, in dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen können.

500 weitere Taschenlampen gesucht

Für die Installation werden noch rund 500 weitere Lampen benötigt. Daher sind Leipziger in den kommenden Wochen dazu aufgerufen, aktiv zum Kunstwerk beizutragen. „Bislang sind Modelle aus Budapest, Brünn, Turin, Wien, Vitoria, Genf, Paris und natürlich Lyon vertreten. Aber natürlich wäre es toll, wenn die meisten Lampen tatsächlich aus Leipzig, aus der Stadt der Friedlichen Revolution kommen“, sagt Morvan.

Die geplante Installation im Mininaturmodell. Morvan möchte rund 1000 Taschenlampen für das Kunstwerk verwenden. Quelle: Kempner

Bis zum 30. Juni können flachbatteriebetriebene Taschenlampen, die nicht funktionstüchtig sein müssen, im Hauptbahnhof an der Kundeninformation im Erdgeschoss während der Center-Öffnungszeiten abgegeben werden. Als Dankeschön erhalten sie ein Postkartenset mit Motiven des Hauptbahnhofs und können an der Verlosung von Einkaufsgutscheinen teilnehmen.

Von fbu