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Lokales Magdeburger Klinikchef will nicht ans UKL
Leipzig Lokales Magdeburger Klinikchef will nicht ans UKL
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15:50 04.03.2019
Noch ist unklar, wer neuer Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig wird. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Auf der Suche nach einem neuen Medizinischen Vorstand hat das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) einen Korb aus Magdeburg erhalten: Hans-Jochen Heinze, Leiter der dortigen Universitätsklinik für Neurologie, teilte dem UKL-Aufsichtsrat inmitten des laufenden Auswahlverfahrens jetzt mit, dass er für den Posten nicht zur Verfügung stehe. Das bestätigte Aufsichtsratschef Knut Löschke der LVZ. Heinze selbst wollte seine Absage auf Anfrage nicht begründen.

Der 65-jährige Neurologe gehörte zu den Kandidaten, die sich dem UKL-Aufsichtsrat offenbar persönlich vorgestellt haben, um die Nachfolge des entlassenen Vorstands Wolfgang Fleig anzutreten. Zu den übrigen Bewerbern sowie deren Anzahl gibt das UKL keine Auskunft. Der Kreis der Mediziner, die für ein solches Amt infrage kommen, sei überschaubar, so Löschke. „Ich möchte die Gerüchteküche nicht weiter anheizen.“ Einen Wunschkandidaten gebe es bislang nicht.

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Wie berichtet hat das elfköpfige Gremium, zu dem Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) gehört, sowohl eine Findungskommission als auch eine Personalberatung beauftragt. Fleig, UKL-Vorstand seit 2005, wurde vor zwei Wochen überraschend abberufen. Nach einem Streit zwischen dem 69-Jährigen und dem Aufsichtsrat, ob sein Vertrag im März 2019 oder September 2020 endet, hatte er beim Leipziger Verwaltungsgericht Klage eingereicht. Im UKL hat Fleig mittlerweile Hausverbot.

Von mwö

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