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Lokales Mieten steigen in Leipzig besonders schnell
Leipzig Lokales Mieten steigen in Leipzig besonders schnell
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23:38 22.01.2018
Immobilien in Leipzig sind gefragt. (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

In Leipzig sind die Mietpreise im vergangenen Jahr besonders schnell gestiegen. Laut einer Untersuchung der Immobilienexperten Jones Lang LaSalle SE (JLL) zahlen Menschen, die derzeit in der Messestadt eine neue Wohnung suchen, fast 40 Prozent mehr als noch 2004. Demnach liege der durchschnittliche Preis momentan bei 6,85 Euro pro Quadratmeter und Monat. Im gesamten Jahr 2017 seien die Mieten in Leipzig um 7,5 Prozent gestiegen.

Mehr war es den Angaben zufolge nur in Berlin (9,1 Prozent). Deutschlandweit habe sich der Anstieg im vergangen Jahr sogar beruhigt. „Nach sechs Prozent im Vorjahr beträgt das gemittelte Plus auf Jahressicht knapp zwei Prozent“, heißt es in einer Mitteilung.

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Niedrigstes Ausgangsniveau 

Zwar habe Leipzig von den anderen untersuchten Städten Berlin, München, Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt zunächst auch die niedrigsten Mieten gehabt. Die Experten glauben aber, dass der momentane Anstieg erst der Anfang ist. „Außer in Leipzig, das noch relativ am Anfang seines Mietpreiszyklus steht, ist in den Großstädten insgesamt in 2018 von einer eher moderateren Mietpreisentwicklung auszugehen", so Roman Heidrich von JLL.

Analysiert wurden insgesamt 90.000 Mietangebote sowie 55.000 Kaufangebote für Eigentumswohnungen vom Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen JLL. Seit der ersten Analyse im Jahr 2004 ergibt sich über alle Städte hinweg eine mittlere, jährliche Wachstumsrate von drei Prozent. Die Preise haben sich den Angaben zufolge seit Beginn der Untersuchung um 50 Prozent erhöht.

jhz

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