Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Mit „Rooftop Bar“: Baugenehmigung für neues Hotel Astoria in Leipzig
Leipzig Lokales Mit „Rooftop Bar“: Baugenehmigung für neues Hotel Astoria in Leipzig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:13 31.07.2018
Das seit mehr als 20 Jahren ungenutzte Hotel Astoria in Leipzig. Quelle: André Kempner
Leipzig

Für die lang erwartete Sanierung des traditionsreichen Grand Hotel Astoria in Leipzig ist jetzt eine Baugenehmigung erteilt worden. „Sie umfasst den Umbau des Hotels zu einer modernen Beherbergungseinrichtung mit etwa 250 Zimmern“, hieß es am Dienstagvormittag aus dem Amt für Bauordnung und Denkmalpflege im Neuen Rathaus.

In der Mitteilung wurden auch einige Eckdaten der Planungen genannt: Die markanten Fassaden des erstmals 1915 eröffneten Gebäudes am Leipziger Hauptbahnhof sollen bei der anstehenden Sanierung im Wesentlichen erhalten bleiben, der Haupteingang werde in Richtung des Willy-Brandt-Platzes ausgerichtet. Im Erdgeschoss des neuen Hotels Astoria sollen eine Bar und ein Restaurant Platz finden, über einer neuen Tiefgarage unter dem Gebäude entstehen laut Kommune insgesamt fünf Ballsäle. Nicht zuletzt soll die Nobelherberge im fünften Obergeschoss auch eine sogenannt „Rooftop Bar“ erhalten. Die Aussichtsgaststätte mit Dachterrasse werde mit Blick auf die Kurt-Schumacher-Straße eingerichtet.

Das Leipziger Hotel Astoria wird 100! Am 5. Dezember 1915 wurde es eröffnet. Jahrzehntelang galt es als bestes und größtes Hotel in Leipzig. Vom einstigen Glanz ist nichts geblieben, denn seit Jahren verfällt der Bau am Goerdelerring. Foto-Eindrücke aus einer wechselvollen Geschichte.

Nach Informationen von LVZ.de soll die große Lobby im Erdgeschoss auch Elemente aus den Jahren 1913 und 1950 vorsehen, die eine historische Verbindung von der Vergangenheit zur Gegenwart schaffen sollen. Neben den fünf Ballsälen im Grand Hotel wird es auch sechs Konferenzräume sowie ein Spa-Anlage geben.

Teppichböden und wenig Schnick-Schnack: Die Einrichtung des Hotels Astoria waren zu DDR-Zeiten weniger pompös als viele dachten. Dafür unterschied sich fast jedes Zimmer vom anderen.

Wie der Vorplatz am Haupteingang genau aussehen wird, ist nach Angaben der Kommune bisher noch unklar. Die Planungen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt; „Dafür wird ein separates Genehmigungsverfahren eröffnet, in dem es unter anderem um den Abbruch des Vordaches und die Platzgestaltung mit Freisitz geht“, hieß es am Dienstag aus dem Neuen Rathaus.

Wie wurde zu DDR-Zeiten im Hotel Astoria gearbeitet? In der Multimedia-Reportage berichten vier Mitarbeiter von ihrer Zeit in der Nobel-Herberge.

mpu

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der „Cossi“ ist ein beliebtes Badeparadies. Doch am Nordstrand ist die Infrastruktur in die Jahre gekommen. Deshalb will die Stadt Leipzig das Gebiet per Masterplan neu ordnen. Das Parken am Ziegeleiweg bleibt vorerst kostenlos. Dort ist ein Caravaning-Platz im Gespräch.

31.07.2018

Leipzigs Mühlen mahlen langsam, vor allem die im Rathaus – das weiß auch Seebetreiber Chris Conrad. Vor zwei Jahren hatte er bereits Ideen für eine Qualitätsoffensive am Nordstrand des Cospudener Sees vorlegt – ohne große Resonanz von der Stadt.

31.07.2018

Auf Streifzug durch den Kiez: In der Serie „Mein Viertel“ führen Leipziger durch ihren Stadtteil, zeigen Lieblingsplätze und Schandflecken. In Teil 7 spaziert LVZ-Volontär Christian Neffe durch sein Reudnitz.

30.07.2018