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Lokales Mit einem Auto von Leipzig bis nach Südost-Sibirien
Leipzig Lokales Mit einem Auto von Leipzig bis nach Südost-Sibirien
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12:01 23.07.2019
Gunnar Berger (links, 47) und Falk Mutz (49) auf dem Augustusplatz. Mit ihrem Fahrzeug sind sie jetzt nach Südost-Sibirien aufgebrochen.
Gunnar Berger (links, 47) und Falk Mutz (49) auf dem Augustusplatz. Mit ihrem Fahrzeug sind sie jetzt nach Südost-Sibirien aufgebrochen. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Ein Opel Combo, zwei Leipziger und 22.000 Kilometer Wegstrecke: Es ist schon ein Abenteuer, zu dem sich Gunnar Berger (47) und Falk Mutz (49) am Wochenende aufgemacht haben. Zusammen nehmen sie als Team „Cable Lions“ an der „Mongol Rally“ teil. Startort: Prag, Ziel: Ulan-Ude, Hauptstadt der russischen Teilrepublik Burjatien im südöstlichen Sibirien. Der Weg: eine wahre Odyssee.

BMW-Kollegen bereiten ihre Fahrt seit zwei Jahren vor

Über den Balkan geht es mit dem 13 Jahre alten Opel (75 PS) quer durch die Türkei, um das Kaspische Meer, durch den Pamir und die Mongolei, ehe sich die 289 Teams aus 51 Nationen am 14. August am Ziel treffen. Wenn das Auto nicht unterwegs streikt. Für Gunnar Berger und Falk Mutz ist diese Reise jedoch nur die halbe Strecke. Denn die beiden wollen auch die Rückfahrt mit dem Auto meistern – quer durch Russland und das Baltikum.

Für die beiden Kollegen, die sonst zusammen bei BMW arbeiten, begann die Reisevorbereitung schon vor knapp zwei Jahren. Die Ausrüstung musste organisiert, Sponsoren gewonnen werden. Nun unterstützt unter anderem die Leipziger Spirituosenfirma Wilhelm Horn das Projekt.

Unterstützung für wohltätige Projekte

Zudem verlangt das Reglement die Unterstützung mindestens eines wohltätigen Projektes, Gunnar Berger und Falk Mutz haben zwei Projekte ausgewählt: die Leipziger Minilöwen und Cool Earth. Die Minilöwen setzen sich für eine bessere medizinische Versorgung von früh- und krankgeborenen Kindern am Universitätsklinikum Leipzig ein. Dabei geht es um die Anschaffung von medizinischen Geräten, die aus dem Etat des Klinikums nicht finanziert werden können, sowie um einen angenehmeren Stationsalltag für Eltern und Kinder. Cool Earth kümmert sich um die Sicherung von Landbesitzverhältnissen in indigenen Regenwald-Dörfern. Insgesamt mehr als 1000 Euro haben Berger und Mutz inzwischen für die beiden Projekte eingeworben.

Die Mongol Rally gibt es seit 2004, sie gilt als eine der größten Rallys der Welt. Während der gesamten Tour gibt es keine Unterstützung; die Fahrer sind auf sich allein gestellt. Auch die Wahl der Route ist jedem Team selbst überlassen.

www.mongol-rally-2019.de

Von lvz