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Lokales Fischers Festhaus – für Leute, die sich in Schale werfen wollen
Leipzig Lokales Fischers Festhaus – für Leute, die sich in Schale werfen wollen
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15:56 06.02.2020
Ulrich und Birgit Fischer erwarten ihre Kundschaft im umgebauten Festhaus in Taucha. Quelle: Dirk Knofe
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Taucha

Roter Teppich vorm Modehaus Fischer: Zwei Wochen war das Haus wegen Umbau geschlossen, jetzt ist an der Fassade wieder Festbeleuchtung angeknipst. Das Modehaus präsentiert sich neu – als Anlaufpunkt für Damen und Herren, die selbst einen Auftritt auf dem Roten Teppich vor sich haben – oder ein ähnliches hochwertiges Ereignis. Und die dafür (noch) nichts anzuziehen haben. „In der Umbauzeit haben wir uns sehr darauf gefreut, hier wieder Gäste zu empfangen“, so Geschäftsführer Ulrich Fischer. Am Mittwochabend war es soweit, die aktuellen Chefs Ulrich und Birgit Fischer begrüßten rund hundert gespannte und neugierige Freunde des Hauses zum VIP-Abend, mit dem sie die Umwandlung in ein Festhaus feierten. Am Donnerstagvormittag öffneten sich dann die Tore für jedermann.

Fischers feiern mit Freunden den Umbau ihres Modehauses

Moderatoren vorm Spiegel

Livemusik mit Sängerin June Coco, verzaubernde Momente mit Magier Tim Stüdemann, Schmink- und Stylingberatung, Häppchen und Getränke sorgten für einen lockeren, heiteren Abend. Unter den Gästen: Tauchas Bürgermeister Tobias Meier (FDP), der amtierende Mister Sachsen Tobias Ritter, Tanzschul-Inhaber Oliver Thalheim, Unternehmer Mathias Reuschel oder Heike Fischer-Jung vom Olympiastützpunkt in Leipzig. Nicht nur zum Schauen gekommen war das Moderatoren-Duo des Leipziger Olympiaballs am 29. Februar, Stefanie Blochwitz und Roman Knoblauch – sondern mit einer konkreten Mission: Die beiden suchten sich verschiedene Outfits für den Ball aus. Als Tauchaer fühlte sich Roman Knoblauch im Obergeschoss in der Herrenabteilung äußerst wohl und seufzte beim Blick in den Spiegel: „Zu Hause habe ich zwar zweieinhalb Kleiderschränke voller Anzüge und bestimmt hundert Paar Schuhe im Keller. Aber das sieht so toll aus, da werde ich schon wieder schwach...“ Ehefrau Carla, die deutlich weniger Klamotten besitzt als ihr Gatte, nickte wohlwollend.

Genug Platz für große Roben

Entspannt und familiär soll es in Taucha auch in Zukunft zugehen. In gemütlicher Atmosphäre wie beim „Personal Shopping“, in Ruhe und mit genug Platz, können die Kunden im Festhaus ihre Roben für Bälle, Feste und Feierlichkeiten auswählen und anprobieren. Aber auch Businesskostüme und -anzüge, elegante Sommerkleider für Damen oder stylishe Jeans für Herren finden sich in den Regalen. Änderungen aus sämtlichen Fischer-Modehäusern, Umarbeitungen oder das Anfertigen von Maßkonfektion nach individuellen Wünschen werden von den Damen der Schau-Schneiderei vor aller Augen mitten im Verkaufsraum vorgenommen.

Auch im Hinblick auf den Leipziger Opernball hat die Region damit einen weiteren wichtigen Anlaufpunkt bekommen. Darüber freute sich Danilo Friedrich, Geschäftsführer der Leipziger Opernball GmbH. Der 43-jährige Rechtsanwalt hatte gerade selbst einen Anlass, zu dem er einen sehr festlichen Anzug benötigte: Mitte Januar hat er in Neuseeland geheiratet. Sein Ehepartner, Marketingmanager Codey Goodall, ist mit nach Deutschland gezogen, nach anderthalb Jahren Fernbeziehung.

Vierter Umbau seit der Wende

Das Modehaus Fischer in Taucha wurde von Oscar Fischer, Urgroßvater des jetzigen Geschäftsführers, zwischen 1914 und 1916 gebaut. Es ist Stammhaus des Modeunternehmens „Mein Fischer“ mit aktuell 17 Filialen in Mitteldeutschland. Nach der Wende wurde das Haus jetzt zum vierten Mal umgebaut und weiterentwickelt.

Von Kerstin Decker

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