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Lokales Nach tödlichem Unfall: Leipzig will vorerst keine Bodenampeln einführen
Leipzig Lokales Nach tödlichem Unfall: Leipzig will vorerst keine Bodenampeln einführen
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10:28 28.02.2019
Blumen und Kerzen zeugen von der Trauer um den überfahrenen 16-Jährigen Schüler am Ranstädter Steinweg / Leibnitzstraße in Leipzig. Quelle: Andre Kempner
Leipzig

Zahlreiche Kerzen und Blumen erinnern an den tragischen Unfall von vor zwei Wochen: Ein 16-Jähriger überquerte auf Höhe der Haltestelle „Leibnizstraße“ die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst. Wenig später erlag der Jugendliche im Krankenhaus seinen Verletzungen.

In Leipzig wird es erstmal keine Bodenampeln wie hier in Köln geben. (Symbolbild). Quelle: dpadpa

Leider ist das tragische Schicksal des 16-Jährigen kein Einzelfall. Seit Jahresbeginn gab es im Bereich der Polizeidirektion Leipzig schon sieben Tote im Straßenverkehr und Stimmen werden laut, die mehr Sicherheit für Fußgänger fordern. Auch Friedemann Goerl, Fußverkehrsverantwortlicher der Stadt Leipzig, ist sich des Problems bewusst: „Besonders das Überqueren von Straßen ist die Achillesferse des Fußverkehrs.“ Fußgänger sind zwar nicht häufiger als andere Verkehrsteilnehmer an Unfällen beteiligt, aber sie tragen meist schwere Verletzungen davon.

Eine Lösung für mehr Sicherheit für Fußgänger könnte die Einführung von Bodenampeln sein, die durch LED-Signale Handynutzer über heranfahrende Straßenbahnen und Rotphasen informieren könnten. Die Stadt Leipzig steht dem momentan allerdings skeptisch gegenüber.

Von fbu

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