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Lokales Nach versuchter Kindesentführung in Paunsdorf: 10 Tipps zur Gefahrenabwehr für Eltern und Kinder
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Nach versuchter Kindesentführung in Paunsdorf: 10 Tipps zur Gefahrenabwehr für Eltern und Kinder

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19:01 08.10.2020
Kinder können auf gefährliche Situationen vorbereitet werden. Zum Beispiel, indem sie lernen, „Stop!“ zu sagen. (Symbolbild) Quelle: motortion/Adobe Stock
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Leipzig

Nicht immer können Eltern ihre Kinder auf allen Wegen begleiten. Ob zur Schule, zum Sport oder zu Freunden – Kinder sind oftmals auch allein unterwegs. Damit sie sich in heiklen Situationen zur Wehr setzen können, sollten sie vorbereitet sein. Zehn Tipps für Eltern und Kinder, die den Unterschied machen können.

1) Selbstbewusst auftreten

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2) Sich auf sein Gefühl verlassen und dies auch artikulieren

3) Entschieden und lautstark „Nein“ sagen

4) Den Umgang mit bedrohlichen Situationen kennenlernen

5) Einüben, wie sich Verletzungen vermeiden lassen

Lesen Sie auch: Professor Kai von Klitzing über die Ängste der Kinder und Eltern, Entwicklungsrückschritte und intensive Gespräche zur Aufarbeitung

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6) Gemeinsam mit dem Kind eine Liste erstellen oder ein Code-Wort vereinbaren. Beides legt fest, mit wem das Kind mitgehen oder mitfahren darf.

7) Eine Schultasche ohne Griff auf dem Deckel kaufen. Das verhindert, dass Kinder daran weggezogen werden können.

8) In umgekehrter Richtung flüchten. Autos, aus denen Gefahr droht, können meist nicht so schnell wenden.

9) Lautstark Täter siezen und darauf aufmerksam machen, dass diese nicht Vater oder Mutter sind.

10) Offizielle Anlaufstellen zur Hilfesuche definieren, beispielsweise Supermarkt, Arztpraxis, Ämter

Von Patricia Liebling