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Lokales Neue Treppenhäuser für Wilhelm-Ostwald-Gymnasium
Leipzig Lokales Neue Treppenhäuser für Wilhelm-Ostwald-Gymnasium
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14:02 15.10.2018
Das Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig-Lößnig. Quelle: Andreas Döring
Leipzig

Der Ausbau Leipziger Schulen geht weiter: Nun soll auch das Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in der Willi-Bredel-Straße 15 erweitert werden. Geplant ist, die Schülerzahl von derzeit 500 bis zum Schuljahr 2020/21 auf 800 Schüler zu erhöhen. Das Ostwald-Gymnasium in Lößnig bietet ein vertieftes mathematisch-naturwissenschaftliches Profil an. Die Stadt will 768 500 Euro investieren, um ein Treppenhaus an die beiden mehrgeschossigen Gebäudeteile anzubauen sowie die vorhandenen Sanitäranlagen zu erweitern. Zuzüglich der Lehrer sollen perspektivisch 880 Menschen das Ostwald-Gymnasium nutzen.

Stadt muss Brandschutz verbessern

Die beiden Gebäudeteile wurden in den 1970er-Jahren errichtet. 2010 bis 2012 sind sie saniert sowie um einen als Mensa und Aula genutzten Verbindungsbau mit neuem Haupteingang erweitert worden. Darüber prangt in dicken Lettern das Motto des Namensgebers Wilhelm Ostwald: „Verschwende keine Energie, verwende sie“. Getreu diesem Motto ist das Schulgebäude damals als Passivhaus saniert worden.

In Haus 1 befinden sich normale Unterrichtsräume, in dem anderen die Fachkabinette. Dadurch sei es nicht möglich, hieß es in der Stadtverwaltung, die Personen auf beide Häuser hälftig aufzuteilen. Weil die Breite der vorhandenen Treppen nicht ausreicht, soll an jedem der Gebäude eine Fluchttreppe angebaut werden. Das ist notwendig, damit alle im Notfall in angemessener Zeit evakuiert werden können. Weil es sich um ein Passivhaus handelt, müssen geschlossene Treppenhäuser angebaut werden. Die Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Schulbetrieb.

Schule fördert besonders Begabte

Die Schule fördert Kinder und Jugendliche mit besonderen mathematisch-naturwissenschaftlichen Begabungen. Wer dort lernen will, muss eine Eignungsprüfung bestehen. Viel Wert wird auf eine Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern von Universitäten und Hochschulen gelegt. So sind Jahresarbeiten und die Besondere Lernleistung (BEL) obligatorisch. Die Schüler lernen, sich in Arbeitsgruppen zu integrieren, ihre Arbeitsergebnisse zu dokumentieren und zu verteidigen. Die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben wird gezielt gefördert. Dabei holen Schüler des Gymnasiums regelmäßig Preise bei Wettbewerben. Die Nachfrage nach einem Platz auf dem Wilhelm-Ostwald-Gymnasium ist groß.

Von Mathias Orbeck

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