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Lokales Neues Café eröffnet im Leipziger Waldstraßenviertel
Leipzig Lokales Neues Café eröffnet im Leipziger Waldstraßenviertel
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15:31 21.06.2019
Erlesene Produkte: Marcel und Marcus Schubert (v. .) eröffnen heute das Café Alte Zuckerfabrik in der Tschaikowskistraße 14. Quelle: Foto: André Kempner
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Leipzig

Bis kurz vor dem offiziellen Aufschließen haben sie gewerkelt und drapiert: Im Waldstraßenviertel eröffnet am Samstag das Café Alte Zuckerfabrik. Ab 10 Uhr laden Marcus und Marcel Schubert in die Welt hochwertiger Weine und regionaler Produkte ein. In der Tschaikowskistraße 14 leben die beiden Brüder ihre Philosophie aus: Erlesenes von der Traube über Hopfen bis zum Dinkel anzubieten.

Manufaktur sahnt Preise ab

Marcus Schubert (45) ist Mitgesellschafter der Weinmanufaktur Alte Zuckerfabrik in Laucha, die hochwertige Weine in limitierter Stückzahl herstellt. Die Trauben stammen von verschiedenen Parzellen der Weinberge an Saale und Unstrut, individuell behandelt von Kellermeister Johannes Beyer. Auszeichnungen geben dem Aufwand Recht: In „Eichelmanns Weine 2019“, einem der wichtigsten Weinführer Deutschlands, taucht die Alte Zuckerfabrik erstmals als empfohlener Betrieb auf. Bei bisherigen Degustationen der aktuellen Landesweinprämierung holten die Weine und Sekte mehrere Silber- und zwei Goldmedaillen.

Lukullische Liebhaberstücke

Der Bekanntheitsgrad der Manufaktur aus dem Burgenlandkreis ist noch längst nicht so hoch wie die Qualität. „Auch deshalb haben wir uns entschlossen, einen Hofladen als zu eröffnen“, so Schubert. Ergänzend zum Weinangebot, begrenzt auf 20 Sorten, bieten die rund 70 Quadratmeter weitere lukullische Liebhaberstücke an, die aus der Umgebung stammen, für Bio-Qualität und kurze Verkehrswege stehen. In den Regalen stehen zum Beispiel Speiseöle vom Gut Gadewitz oder Senf aus Halle, außerdem Marmelade, Chutneys und Apfelsaft aus einem Gohliser Geschäft. Fair Trade Kaffee beziehen die Schuberts aus einer Eutritzscher Rösterei, Brot und Brötchen aus einer Connewitzer Naturbackstube, Suppen liefert das Suppa Summarum aus der Münzgasse an. Den weitesten Weg mit 130 Kilometern hat das Bier aus Eibenstock.

Vom Weinberg bis zum Verbraucher

Den Mittelpunkt bildet jedoch der Wein. „Für uns ist es sehr reizvoll und spannend, alle Wege vom Weinberg bis zum Verbraucher mitzugehen“, sagt Marcus Schubert. Viele Produkte bilden zugleich das gastronomische Angebot im Café und Bistro, so kann vor Ort verkostet und gekauft werden.

Die Weinkönigin kommt

Auf längere Sicht plant Marcel Schubert (38) seine Erfahrung als selbstständiger Personal Trainer einfließen lassen, die auch Ernährungsberatung beinhaltet; Menü-Abende mit Weinbegleitung sind ebenso in Arbeit. Royale Unterstützung gibt es gleich am Eröffnungstag: Um 15 Uhr kommt die amtierende Weinkönigin Sachsen-Anhalts, Gina Maria Gräfe.

Samstag ab 10 Uhr, Tschaikowskistraße 14; geöffnet Di bis Sa 7-20 Uhr, So 14-19 Uhr.

Von Mark Daniel

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