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ÖPNV-Preise in Leipzig sollen stabil bleiben – leichte Anstiege in den Kreisen

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18:54 12.10.2020
In Leipzig sollen die Ticketpreise im Öffentlichen Personennahverkehr im kommenden Jahr stabil bleiben. (Archivfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Die Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr der Stadt Leipzig sollen auch im kommenden Jahr stabil bleiben. Wie der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV), zu dem auch die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) gehören, am Montag mitteilte, wird es am 1. Januar 2021 für die Tarifzone 110 (Stadtgebiet Leipzig) keine Fahrpreiserhöhung geben. Selbiges gelte auch für die Azubi-Tickets des MDV, die es in allen Regionen des Verbunds für Auszubildende gibt.

Nach Modernisierung zentraler Umsteigepunkte in der Messestadt, wie aktuell beispielsweise an der Haltestelle am Goerdelerring, wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe im nächsten Jahr ihre – wie es heißt – Investitionsoffensive fortsetzen. Dabei plant das Unternehmen auch schrittweise in die E-Bus-Technologie einzusteigen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Einnahmeausfälle der Corona-Pandemie zu 100 Prozent von einem ÖPNV-Rettungspaket des Freistaates ausglichen werden.

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Preise in den Landkreisen steigen zum Teil leicht an

Andere Regionen des Verkehrsverbunds müssen sich im kommenden Jahr dagegen auch wieder auf leicht steigende Ticketpreise einstellen. In Leipzigs Nachbarstadt Halle/Saale werden Bus- und Straßenbahnfahrkarten um durchschnittlich 2,9 Prozent erhöht, teilte der MDV mit. Das Einzelticket soll aber konstant bleiben. In den sächsischen Landkreisen und kleineren Stadtverkehren bleiben Kurzstrecke und 4-Fahrtenkarte preislich konstant. Bei den übrigen Fahrscheinen werde es aber Ticketanhebungen im Schnitt von 2,5 Prozent geben.

Die Preisanpassungen treten zum 1. Januar 2021 in Kraft. Ab Mitte Dezember werden die Veränderungen je nach Region und Tarifzone auch auf der Webseite des MDV einsehbar sein, teilte das Unternehmen mit.

Im Internet: www.mdv.de

Von Matthias Puppe