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Lokales Grüner Grinch – Otto stellt nächste Kultfigur vor
Leipzig Lokales Grüner Grinch – Otto stellt nächste Kultfigur vor
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17:58 25.11.2018
Mit Grinch-Masken empfingen die Fans im voll besetzten Kinosaal Comedian Otto Waalkes zur Leipzig-Premiere des 3D-Animationsfilms „Der Grinch“. Quelle: Foto: André Kempner
Leipzig

Otto Waalkes ist schneller als der Schall: Bevor sein neuer Familienfilm „Der Grinch“ in die Kinos kommt, besuchte er am Sonntag damit schon seine Fans in Leipzig. Mit grüner Zipfelmütze, grüner Jacke und grünen Turnschuhen war der Entertainer „grinchmäßig“ gekleidet. Er spricht die Hauptrolle und stellt den Weihnachtsfilm in den nächsten drei Wochen höchstpersönlich vor – in 21 Kinos in ganz Deutschland.

Nach wochenlanger Arbeit im Synchronstudio geht er mit „Der Grinch“ auf große Kinotour

Ehe der grüne Hüpfer im Cinestar auf die Bühne sprang, beantwortete der Bundesverdienst-Spaßmacher im Foyer die Fragen von Print, Radio, Fernsehen und Onlinemedien. Zwischendurch raste er immer wieder für Autogramme und Selfies zu den vielen Fans hinter der Absperrung. „Hallo Otto“, riefen sie lautstark, oder „Wir woll’n den Otto seh’n!“

Interview mit Wollknäuel

Zwischen den Journalisten wartete auch die Leipziger Familie Recknagel, um dem Komödianten ein paar Fragen stellen zu können. Papa Sascha (43, Kinderreise-Veranstalter), Mama Andrea (40, Ärztin), die Töchter Lexa (11) und Julia (8) sowie Julias Freundin Ecilia (8) hatten bei der LVZ ein Meet & Greet mit dem Ostfriesen gewonnen. Eine tolle Chance für die Schwestern Lexa und Julia: Sie wollen sich nämlich bei „Logo“ als Kinderreporter bewerben und können das nun mit einem echten Interview tun. Ihre Fragen hatten sie schriftlich vorbereitet. Als Mikrofon diente ein Wollknäuel, unter dem „der gute Kochlöffel der Familie“ (so Mutter Andrea) als Mikrofonständer steckte. Als Otto mit ihnen auf der roten Ledercouch saß, filmten die Eltern alles mit ihren Smartphones. Der 70-jährige Komödiant gab sich richtig Mühe, den Mädchen ernsthaft zu antworten. So erzählte er, wie er den Ottifanten beim Zeichnen entwickelt hat. Und dass er elf Jahre alt war, als er das erste Mal in einem Film mitgespielt hat – ein Cowboyfilm war das damals. „Und ich habe auch schon einen Tesafilm gedreht“, fügte er verschmitzt hinzu. „Der ist jung geblieben, hat sich gar nicht verändert“, schmunzelte Vater Sascha Recknagel, selbst Otto-Fan seit Kindesbeinen.

Der „Grinch“ ist nicht Ottos erste Animationsfigur, die er synchronisiert. Aber mit Sicherheit seine nächste Kultfigur. Für die Rolle des Sid in den fünf „Ice Age“-Kinofilmen stand er im Laufe von zwölf Jahren immer wieder im Tonstudio. Ein paar typische Sid-Geräusche gab er denn auch vor dem voll besetzten Kinosaal zum Besten.

Weihnachtswunsch: Neuer Otto-Film

Während Sid ein liebevoller Kerl war, ist der Grinch ein mürrischer, griesgrämiger Einzelgänger. „Aber hinter seiner rauen Schale steckt ein weiches Herz. Hinter seiner Grummeligkeit verbirgt sich in Wirklichkeit ein gutmütiger Kerl“, gab Otto den Zuschauern einen kleinen Ausblick auf den Film. Er machte noch ein paar Witze, sang und pfiff mit dem Publikum, dann musste er weiter – nach Berlin. Zu den nächsten beiden Stationen seiner Kinotour. Sein größter Weihnachtswunsch übrigens: Er möchte mal wieder einen richtigen Otto-Film drehen.

Von Kerstin Decker

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