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Lokales Parkplätze an E-Säulen in Leipzig bekommen neue Markierungen
Leipzig Lokales Parkplätze an E-Säulen in Leipzig bekommen neue Markierungen
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13:54 14.08.2017
Per Schablone wurden die neuen Markierungen am Mittwoch auf die Straße gebracht.
Per Schablone wurden die neuen Markierungen am Mittwoch auf die Straße gebracht.   Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

E-Auto-Besitzer forderten es bereits seit Monaten: Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben nun am Mittwoch damit begonnen, E-Auto-Ladesäulen mit speziellen Bodenmarkierungen zu kennzeichnen. An der Mobilitätsstation auf dem Georgiring gegenüber der Oper Leipzig brachte eine Fachfirma am Mittwoch die ersten weißen Symbole in Form eines Elektroautos auf die Parkplatzsteine. In den kommenden Tagen werden die Markierungen auch an anderen Ladesäulen im Stadtgebiet erscheinen. Damit sollen die für Elektroautos reservierten Flächen besser kenntlich gemacht und Falschparken unterbunden werden, heißt es.

„Wir erhoffen uns dadurch eine höhere Verfügbarkeit der Ladesäulen“, sagte LVB-Sprecher Marc Backhaus gegenüber LVZ.de. Immer wieder blockierten bislang Besitzer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor die Stellflächen an den 25 Stationen im Stadtgebiet (LVZ.de berichtete). Dies war auch der verwirrenden und teilweise missverständlichen Beschilderung durch das Verkehrs- und Tiefbauamt geschuldet.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben am Mittwoch damit begonnen, die ersten fünf E-Auto-Ladesäulen mit speziellen Bodenmarkierungen zu kennzeichnen.

Nun erhalten in einem ersten Schritt die fünf City-Ladestationen – in der Markgrafenstraße, am Georgiring, vor der Stadtwerke-Zentrale, am Hauptbahnhof und am Naturkundemuseum – die neuen Bodenmarkierungen. „Im Frühjahr, wenn die Temperaturen zweistellig sind, werden die weiteren Standorte folgen“, so Backhaus. Zuletzt hatten die LVB bereits die Funktionsstörungen an 20 ihrer Stationen notdürftig behoben, indem die Ladesäulen von den blau-gelben Terminals entkoppelt wurden.

Die Grünen im Stadtrat, die seit August beim Ordnungsdezernat auf eine klarere Kennzeichnung gedrängt hatten, begrüßten die nun erfolgte Umsetzung. Die Stadt habe sich wegen der Funktionsstörungen an den Stationen beim Thema E-Mobilität bislang "keine Lorbeeren verdient", so Stadtrat Michael Schmidt. "Der nun eingeschlagene Weg macht Hoffnung, hier einen guten Schritt voranzukommen und der emissionsfreien und lärmarmen Elektromobilität in Leipzig tatsächliche Anreize zu ermöglichen", erklärte Schmidt.

Eine Neubeschilderung der Parkplätze soll Mitte März ebenfalls folgen, teilte Michael Jana, Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes auf Nachfrage von LVZ.de mit. Die Schilderzahl werde auf drei Verkehrszeichen pro Standort reduziert: Blaues Parkplatzschild mit den Ergänzungen „gilt für Elektrofahrzeuge“ und „mit Parkscheibe 4 Stunden“. „Damit kann einerseits die notwendige Einheitlichkeit, Begreifbarkeit und Gebührenfreiheit erzielt werden und es wird gleichzeitig vermieden, dass die Plätze durch Dauerparker belegt werden und damit für notwendiges Nachladen auch zur Verfügung stehen“, so Jana am Mittwoch.

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