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Lokales Public Climate School stellt Leipziger Programm vor
Leipzig Lokales Public Climate School stellt Leipziger Programm vor
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21:53 19.11.2019
10000 Menschen kamen zur Demo FRIDAYS FOR FUTURE auf dem Augustusplatz in Leipzig. (Archiv) Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Bildungsalternative statt Bildungsstreit: Diesen Ansatz verfolgen deutsche Universitäten vor dem nächsten internationalen Klimastreik am 29. November. Auch die Leipziger Students for Future haben eine Public Climate School organisiert und ihr Programm am Dienstag auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Dabei orientieren sich die Leipziger Organisatoren an den grundlegenden Ideen der Public Climate School: Morgens sollen grundlegende Informationen an Schulen vermittelt werden. So besteht der Auftakt der Aktionswoche am 25.11. auch aus einem Live-Videostream des Wissenschaftsjournalisten Harald Lesch über die Klima Krise und täglich eine einen Vortrag zum „Basiswissen“ Klimakrise.

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Am Nachmittag werden vor allem im universitären Rahmen Vorträge angeboten, teilweise von internationalen Referenten. Das Thema Klima wird dabei meist mit anderen gesellschaftlichen Themen verknüpft, wie Geschlechtergerechtigkeit (25.11.), Flucht (28.11.), Globalisierung und Imperialismus (25.11.). So gibt es beispielsweise einen Vortrag über die Parallelen der Klimaproteste mit der Gelbwesenbewegung am 27.11. und über indigene Lebensweisen in Mittelamerika am 26.11. Aber es wird auch konkreter in Workshops über erneuerbare Energien (26.11.), Diskussionstheorien (27.11.) oder nachhaltige Medizin (27.11.).

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Im Rahmenprogramm geht es viel um das Thema Diskriminierung. Die Organisatoren wollen sogenannte Safer Spaces für queere und nicht-weiße Menschen einrichten, die als Begegnungsraum funktionieren sollen. Außerdem wird die Ausstellung der BiPoc Art and Activism Galerie eröffnet. Am 27.11. wird dann auch die zentrale Frage „Schöne neue Welt – durch System Change oder Lifestyle Change?“ auf einem Podium diskutiert.

Von tsa