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Lokales Rallye für den Wolf
Leipzig Lokales Rallye für den Wolf
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09:01 20.08.2019
In 13 Tagen durch 14 Länder: Stefan Fiedler (links) und André Heruth nehmen an der Balkan-Rallye teil. Quelle: Christian Mehlstäubl
Leipzig

Fenrir, der Wolf aus der nordischen Mythologie. So haben André Heruth (33) und Stefan Fiedler (29) ihren 25 Jahre alten Opel Frontera A getauft. Gemeinsam wollen die beiden Leipziger die Balkan-Rallye bestreiten und dafür Spenden für „Wolfsschutz-Deutschland“ sammeln.

Sensibilisierung für den Wolf

„Wir möchten vor allem sensibilisieren“, sagt Heruth. Medial erhalte der Wolf viel zu wenig Aufmerksamkeit. Wenn, dann sei die Berichterstattung häufig sehr negativ. „Gespräche am Arbeitsplatz und Wolfssichtungen in der Lausitz führten dazu, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.“ Nicht umsonst heißt ihr Team „LeitwölfeLeipzig“. „Weil der Wolf ein Tier ist, das sich durch abgelegene Regionen und unwegsames Gelände kämpft – genau wie wir.“

Heruth und Fiedler kennen sich von Kindesbeinen an, gingen in den gleichen Sportverein. „Wir sind beide sehr naturverbunden. Deshalb verzichten wir bei der Rallye auch auf feste Campingplätze und Motels, sondern schlagen unser Lager abseits der Straßen auf.“

Balkan oder Moskau?

Los geht es am kommenden Donnerstag auf dem Marktplatz in Dresden. Dann werden Länder wie Mazedonien, Bulgarien oder Ungarn befahren. Die beiden Leipziger bestreiten die Rallye ohne Navigationssystem oder GPS, nur ein Roadbook und Karten werden sie dabei haben. „Mal sehen, ob wir so den Weg auch finden oder am Ende in Moskau landen“, lacht Heruth.

Bis dahin gibt es aber noch etwas zu erledigen: „ Bei unserer letzten Probefahrt ist die Hupe kaputt gegangen. Ohne die kann es natürlich nicht losgehen!“

Wolfsschutz-Deutschland e.V.; Berliner Sparkasse; IBAN: DE79100500000190711884; BIC: BELADEBEXX. Verwendungszweck: Wolfsschutz Balkan Express

Von Hendrik Schirner

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