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Lokales Rundgang und Diskussion zum Thema Zwangsarbeit und Rechtsextremismus
Leipzig Lokales Rundgang und Diskussion zum Thema Zwangsarbeit und Rechtsextremismus
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09:48 28.06.2019
Treffpunkt für den Rundgang: die Heilandskirche Plagwitz. Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Ein ganz besonderer Rundgang erwartet am Freitag Interessierte in Leipzig-Plagwitz. Die Veranstaltung „Ein Platz für Vielfalt“ lädt heute zu einer Besichtigung von Gedenkstätten der Zwangsarbeit in Plagwitz ein. Ab 17 Uhr führt Anja Kruse den Rundgang, der an der Heilandskirche beginnt. Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen.

Podiumsdiskussion im Anschluss

Um 18.30 Uhr folgt in der Heilandskirche eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Kommunalpolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zum Thema: „Gewaltprävention und Erinnerungskultur in Leipzig heute.“ Auf dem Podium sitzen Ute Köhler-Siegel (SPD), Petra Cagalj Sejdi (Grüne), Volker Külow (Die Linke), Jessica Heller (CDU) und ein Vertreter der Stadtverwaltung.

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Verleugnungen begegnen

Zudem sprechen Anja Kruse (Gedenkstätten der Zwangsarbeit) und Eiko Kühnert von der Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention der Stadt Leipzig über ihre Arbeit. Zusammen mit Henry Lewkowitz vom Erich Zeigner-Haus wird Kühnert das Thema „Wie erhalten wir eine lebendige Erinnerungskultur? Wie begegnen wir rechtspopulistischen Verleugnungen?“ behandeln.

Musikalisch begleitet wird der Abend von Klarinettistin Antje Taubert und Jan Florian Klesse an der Gitarre; es moderiert Sozialjuristin Sara Winsel.

Weitere Infos stehen auf www.kirche-lindenau-plagwitz.de

Von Mark Daniel

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