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Lokales Sächsische Verdienstorden für Leipzigs Zoochef und Ex-Generalkonsul
Leipzig Lokales Sächsische Verdienstorden für Leipzigs Zoochef und Ex-Generalkonsul
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11:30 31.05.2019
Jörg Junhold vor dem Aquarium im Zoo Leipzig. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
Dresden

Der Direktor des Leipziger Zoo, Jörg Junhold, der frühere Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Fritz Brickwedde, und der ehemalige tschechische Generalkonsul Tomáš Jan Podivínský bekommen den Sächsischen Verdienstorden. Sie gehören zu insgesamt 17 Bürgern, denen Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am kommenden Mittwoch im Dresdner Residenzschloss die höchste Auszeichnung des Landes überreicht, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

In der Begründung hieß es, Leipzigs Zoochef Jörg Junhold sei die erfolgreiche Neuausrichtung des Tierparks zum Zoo der Zukunft gelungen. „Mit Gondwanaland, der Kiwara-Savanne, einer begehbaren Flamingolagune sowie familienfreundlichen Einrichtungen von Spielplätzen bis Erlebnisgastronomie entwickelte er den Zoo zu einem Besuchermagneten mit mehr als 1,7 Millionen Gästen jährlich“, teilte die Sächsische Staatskanzlei am Freitag mit.

2014 sei der Zoo als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ geehrt werden, die MDR-Sendung „Elefant, Tiger und Co.“ habe das Erlebnis im Leipziger Zoo weit über Sachsens Grenzen bekannt gemacht. Im Arten- und Umweltschutz setzte Jörg Junhold darüber hinaus europaweit Maßstäbe, er kooperiere mit nationalen und internationalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

185 Millionen für Umweltprojekte

Der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Fritz Brickwedde habe sich seit Beginn der 1990er Jahre für die Ost-Länder eingesetzt. Dabei handele es sich um über 1000 geförderte Projekte mit mehr als 185 Millionen Euro - von umweltschonender Produktion bis zum Erhalt von Kulturdenkmälern. Der CDU-Politiker habe mit dem Osnabrücker Förderverein zudem rund eine halbe Million Euro für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche gesammelt.

Podivínský, der 2005 bis 2009 als Generalkonsul Tschechiens in Dresden amtierte, wird laut Staatskanzlei für seine Bemühungen um die bilateralen Beziehungen und als „Verfechter der Europäischen Idee“ gewürdigt. Er handele „aufgeschlossen und lösungsorientiert im Interesse eines friedlichen Miteinanders“, egal, ob es um Tourismus, Migration, Hochwasserschutz oder Grenzkriminalität gehe.

Auch der frühere Rektor der Technischen Universität Dresden, Achim Mehlhorn (80), der ehemalige Stadtpräsident von Breslau, und Rafał Dutkiewicz (59) sind unter den Geehrten. Der Verdienstorden wird seit 1997 für außerordentlichen und langjährigen Einsatz zugunsten Sachsens auf politischem, sozialem, kulturellem oder wirtschaftlichem Gebiet vergeben - inzwischen 320 Mal.

Von Simona Block

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