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Schnelles Internet für 150 Schulen und 2500 Haushalte: Stadt Leipzig vergibt Aufträge

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16:43 24.06.2020
Drei Unternehmen haben Zuschläge für den Ausbau des Breitbandnetzes in Leipzig bekommen. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Leipzig

Das Leipziger Amt für Wirtschaftsförderung hat die Ausschreibung für den Breitbandausbau für rund 400 Kilometer Glasfaserkabel beendet. Durch die Maßnahmen sollen rund 150 Schulen, 350 Unternehmen sowie 2500 Haushalte im bisher unterversorgten Stadtteil Hohenheida-Hottscheina mit Hochleistungsinternet versorgt werden. „Als Wirtschaftsförderung sorgen wir für die Infrastruktur des 21. Jahrhunderts, die Basis des Erfolges Leipziger Unternehmen“, wird Uwe Albrecht (CDU), Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit und Digitales, in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert.

Demnach seien drei Lose für das Vorhaben vergeben worden. Das erste für Hohenheida-Gottscheina ging an HLkomm. Das zweite, das Wohn-, Gewerbe- und Mischgebiete umfasst, an Vodafone. Das dritte schließlich, das die Schulen betrifft, an Netz Leipzig /HLkomm. Der Ausbau soll mehrere „weiße Flecken“ abdecken, in denen bislang weniger als 30 Mbit pro Sekunde zur Verfügung stehen – die neuen Anschlüsse sollen Datengeschwindigkeiten von bis zu 1024 Mbit ermöglichen. Zudem führen die Zugänge bis in die jeweiligen Gebäude (FTTB – „fiber to the buildung“) und enden nicht an Verteilerkästen am Straßenrand.

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Die Verteilung der Lose soll am 8. Juli im Stadtrat bestätigt werden. Die Kosten liegen bei 23 Millionen Euro, ein Großteil davon werde vom Bund gefördert, heißt es. Bis spätestens Ende 2022 soll der Ausbau abgeschlossen sein.

Von CN