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Lokales Sieben Standorte für Naturkundemuseum im Gespräch – Stadtrat soll im Februar entscheiden
Leipzig Lokales Sieben Standorte für Naturkundemuseum im Gespräch – Stadtrat soll im Februar entscheiden
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08:57 17.01.2017
Das Leipziger Naturkundemuseum soll einen neuen Standort bekommen. Quelle: Volkmar Heinz
Leipzig

Auf Drängen der CDU-Fraktion im Stadtrat will die Verwaltung den Masterplan jetzt in eine Beschlussvorlage gießen. Die könnte dann schon in wenigen Wochen zur Abstimmung stehen.

„Sofern es keinen allzu großen Überarbeitungsbedarf gibt“, so Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), könnten die Fraktionen schon im Februar die Vorlage auf dem Tisch haben. Neben dem aktuellen Standort in der Lortzingstraße wurde die Immobilie Stadtbad auf Tauglichkeit für ein modernes Naturkundemuseum geprüft.

Bowlingcenter, Stadthafen und altes Landratsamt auf der Liste

Auch das ehemalige Bowlingcenter am Wilhelm-Leuschner-Platz, das Areal der Winkelbebauung am Bildermuseum in der City sowie das Gebiet des künftigen Stadthafens und ein Neubau in der Richterstraße im Zentrum-Nord sowie das ehemalige Landratsamt am Tröndlinring wurden unter die Lupe genommen. Letzteres wurde nach einer Einwohneranfrage im Oktober 2012 in die Überlegungen aufgenommen.

Die Vorlage soll nun alle Optionen offenlegen und Varianten das weitere Vorgehen anbieten. „Ich hoffe, dass wir nun zum letzten Mal so drängen mussten“, sagte Unions-Stadträtin Sabine Heymann.

In der Aussprache in der Sitzung am Mittwoch wurde noch einmal Kritik am Umgang der Stadt mit dem Naturkundemuseum laut. Jahrelang sei nicht in das Museum investiert worden, so Grünen-Fraktionsführer Wolfram Leuze, deshalb sei der Zustand jetzt so schlecht. Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos) hatte 2010 die Schließung des Hauses ins Gespräch gebracht, worauf in Leipzig ein Sturm der Entrüstung losbrach – und eine Debatte um ein zeitgemäßes Naturkundemuseum.

Evelyn ter Vehn

Das Doppeljubiläum naht: 200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal sollen 2013 internationales Publikum nach Leipzig locken. Der Koloss ist weitgehend saniert, doch auch die Außenanlagen mit Treppen, Wällen und Podesten müssen erneuert werden.

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Mit scharfer Kritik hat der Umweltbund Ökolöwe auf den Vorschlag einer Bewerbung Leipzigs um die Bundesgartenschau (BUGA) reagiert. Ein solches Tourismus-Großprojekt sei nicht geeignet, die Natur in dem sensiblen Ökosystem zu schützen, sagte Enrico Vlach umweltpolitischer Sprecher des Verbands, am Mittwoch.

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Die Problematik pöbelnder Jugendgruppen, wie sie im Umfeld des Allee-Centers aufgetaucht ist, sei nach Ansicht des Jugendamtes auf Grünau begrenzt. „Ähnliche Problemlagen aus anderen Stadtteilen sind nicht bekannt“, antwortete Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD) am Mittwoch im Leipziger Stadtrat auf die dringliche Anfrage der Fraktion Die Linke.

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