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Lokales Solidaritäts-Aktion für zerstörtes Wohnmobil im Leipziger Osten
Leipzig Lokales Solidaritäts-Aktion für zerstörtes Wohnmobil im Leipziger Osten
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09:51 25.02.2019
Am Freitag wurden bei Feuer im Leipziger Osten elf Fahrzeuge zerstört, darunter auch ein Wohnmobil, das nicht versichert war. Die Besitzer bleiben deshalb auf den Kosten der Entsorgung sitzen – und riefen spontan zu einer Solidaritätsaktion auf. Quelle: Privat
Leipzig

Eine Solidaritätsaktion für ein Wohnmobil? Das gibt es nicht alle Tage. Das bewohnbare Fahrzeug wurde von seinen Besitzern einst „Frank“ getauft - nach einem Romanhelden des amerikanischen Schriftstellers Richard Ford. Am vergangenen Freitagmorgen wurde es bei einem Brandanschlag in Anger-Crottendorf zusammen mit zehn weiteren Fahrzeugen schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Die Berufsfeuerwehr Leipzig sowie die Freiwillige Feuerwehr Mölkau waren mehr als eine Stunde damit beschäftigt, die Flammen zu löschen. Geschätzter Schaden: mehr als 100.000 Euro.

Das Wohnmobil "Frank" wurde am Freitagmorgen durch Brandstifter zerstört. Quelle: Privat

Für den Sonntag wurde dann zu einer ungewöhnlichen Soli-Aktion aufgerufen. „Bier gegen Brandstiftung“, so das Motto. Dabei wurden gegen eine kleine Spende Bier, Kaffee und Kuchen angeboten. Die Einnahmen kommen den Besitzern von „Frank“ zugute. Das Wohnmobil war nämlich nicht versichert, weshalb die Eigentümer auf den Kosten für den Abtransport und die Verschrottung sitzen bleiben.

Am frühen Abend waren Getränke und Kuchen bereits vergriffen. "Die Leute haben uns richtig gut unterstützt und sich einfach gefreut, dass sie bei uns etwas selbst Gebackenes oder Kaffee bekommen haben", sagt eine der Besitzerinnen von Frank.

Vor etwa einem Jahr hatten Sie das Wohnmobil angeschafft, um auf Festivals und in den Urlaub zu fahren oder Umzüge zu stemmen. "Am Morgen vor dem Brand haben wir es hier abgestellt, weil ein paar Reparaturen notwendig waren", berichtet sie wehmütig. Am nächsten Tag folgte dann der Schock, als sich die Polizei meldete. An ein politisches Motiv glauben sie nicht: "Vielleicht war es einfach die Lust an der Zerstörung." Nun bleibt ihnen nur noch die Hoffnung, dass die Täter gefunden werden.

von CN

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