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Lokales Sperrbezirk am Cospudener See aufgehoben – Beobachtung bleibt
Leipzig Lokales Sperrbezirk am Cospudener See aufgehoben – Beobachtung bleibt
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15:40 29.12.2016
Die Sperrbezirke am Cospudener See, Störmthaler See und in Liebertwolkwitz sind vorerst aufgehoben worden. (Symbolbild)
Die Sperrbezirke am Cospudener See, Störmthaler See und in Liebertwolkwitz sind vorerst aufgehoben worden. (Symbolbild) Quelle: Dpa
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Leipzig

Der wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe errichtete Sperrbezirk am Cospudener See wird aufgehoben. Das teilte das Landratsamt in Borna am Donnerstag mit. Vorerst sollen weite Teile des Gewässers aber weiterhin als Beobachtungsgebiet behandelt werden.

Somit bleiben viele Vorgaben für Geflügel-, Hunde- und Katzenhalter bestehen. „Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestands freigelassen werden“, heißt es in der Verfügung zur Aufhebung des Sperrbezirks. Außerdem müssen Hunde und Katzen im Beobachtungsgebiet weiter angeleint werden. Federwild dürfe man zudem nur mit Genehmigung jagen.

Sperrzone am Markkleeberger See bleibt

Laut zuständigem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Leipzig (LÜVA) werden Maßnahmen für Sperrbezirke nach 21 Tagen aufgehoben – sofern kein weiterer Ausbruch hinzukommt. Der automatisch anknüpfende Beobachtungszeitraum dauert mindestens 30 Tage.

Der am Markkleeberger See herrschende Sperrbezirk bleibt daher mindestens bis zum 4. Januar 2017 bestehen. Laut LÜVA gibt es in dieser Region Überschneidungen mit Bereichen des Cospudener Sees – das müssten betroffene Tierhalter beachten. Verstöße gegen geltende Bestimmungen können als Ordnungswidrigkeit mit Strafen von bis zu 30.000 Euro geahndet werden, heißt es.

Maßnahmen in Liebertwolkwitz aufgehoben

Bereits in der Woche vor Weihnachten war der Sperrbezirk am nahegelegenen Störmthaler See aufgehoben worden. Das anschließend bestehende Beobachtungsgebiet wird nun ebenfalls aufgelöst. Auch das zuvor betroffene Gebiet in Liebertwolkwitz südlich der Bornaer Straße und Muldentalstraße gilt seit 19. Dezember nicht länger als Sperrbezirk.

Die Maßnahmen am Cospudener See waren Mitte November eingeleitet worden, nachdem die Behörden zwei Fälle von Wildvogel-Geflügelpest identifiziert hatten. Nach einem weiteren Fund Anfang Dezember wurde die Sperrung verlängert.

Von jhz