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Lokales St. Elisabeth-Krankenhaus hat neuen OP-Komplex
Leipzig Lokales St. Elisabeth-Krankenhaus hat neuen OP-Komplex
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12:01 01.09.2018
Einer von zwei neuen Operationssälen im St. Elisabeth-Krankenhaus: Damit sich Ärzte, Pfleger und Patienten im Großen und Ganzen wohl fühlen, finden sich dort unter anderem großflächige Wandbilder. Quelle: Fotos
Leipzig

Das St. Elisabeth-Krankenhaus im Leipziger Stadtteil Connewitz hat einen neuen OP-Komplex in Betrieb genommen. Die beiden Säle würden optimale Bedingungen für die dort arbeitenden Ärzte und Pflegekräfte sowie die zu behandelnden Patienten bieten und könnten sowohl ambulant als auch stationär genutzt werden, verlautete aus der gemeinnützigen GmbH in Trägerschaft des katholischen Kirchenlehens St. Trinitatis. Das Projekt hat rund eine Million Euro gekostet. Der Bau dauerte ein knappes Jahr.

Medizinische Behandlung auf höchstem Niveau – das hat sich das St. Elisabeth-Krankenhaus in der Biedermannstraße auf seine Fahnen geschrieben. Um diesen Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, hat das akademische Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig nach eigenem Bekunden einen weiteren Schritt getan: Nach dem Erwerb eines Da Vinci-OP-Roboters hat es nun auch seine OP-Kapazität erweitert. Das Besondere: Der Komplex wurde in Kooperation mit den Ärzten und OP-Pflegern entwickelt und ist zu 100 Prozent auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Darüber hinaus bietet er auch den Patienten eine gewisse Wohlfühl-Atmosphäre. Dazu tragen unter anderem großflächige Wandbilder, ein ausgefeiltes Lichtkonzept sowie der Einbau eines speziellen Soundsystems bei.

Notwendig machte die Erweiterung ein Platzproblem, denn bisher befand sich der Bereich des ambulanten Operierens im Refugium der Notfallambulanz. Dort blockierte er zuletzt dringend benötigte Kapazitäten. „Aus dieser Not haben wir eine Tugend gemacht“, sagte Stephan Bühl, der Technische Leiter des St. Elisabeth-Krankenhauses. „Am Ende haben wir statt eines reinen ambulanten OPs ein operatives Zentrum mit zwei vollwertigen Sälen gebaut, die sowohl für den ambulanten als auch den stationären Krankenhausbetrieb genutzt werden können.“ Beide Säle würden ausstattungs- und hygienetechnisch höchsten Kategorien entsprechen, so Bühl. Somit seien sie für das gesamte Spektrum chirurgischer Eingriffe bis hin zur Transplantation geeignet. Im Zuge der Bauarbeiten wurde der Aufwachraum des „Eli“ gleich mit erweitert. Auch er zeichnet sich durch eine moderne und ästhetische Ausstattung aus, besticht durch farblich gestaltete Deckenfenster, die ein warmes Licht spenden.

In zwölf medizinischen Abteilungen mit 340 Betten hat das St. Elisabeth-Krankenhaus im Vorjahr etwas mehr als 21 000 Patienten stationär behandelt. Operative Eingriffe gab es in dieser Zeit rund 15 000. In der Geburtsklinik kamen derweil 2662 Kinder zur Welt. Die medizinische Einrichtung bildet 75 Pfleger und Schwestern in der angeschlossenen Krankenpflegeschule aus.

Weitere Informationen zum St. Elisabeth-Krankenhaus: www.ek-leipzig.de

Von Dominic Welters

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