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Lokales Stadt kauft Immobilie neben dem Stadtbad
Leipzig Lokales Stadt kauft Immobilie neben dem Stadtbad
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17:38 25.04.2019
Die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber im Haus Eutritzscher Straße 17. Quelle: André Kempner
Leipzig

Die Stadt hat das Grundstück Eutritzscher Straße 17 – gelegen direkt neben dem Stadtbad – für rund 14,5 Millionen Euro gekauft. Das wurde am Donnerstag, eine Woche nach dem Beschluss des Stadtrates, notariell beurkundet, teilte das Liegenschaftsamt mit. „Der Ankauf ist die bisher größte Einzelinvestition des Liegenschaftsamtes der Stadt Leipzig. Der strategische Erwerb der zentrumsnah gelegenen Immobilie in direkter Nachbarschaft zum Leipziger Stadtbad und des Leibniz-Gymnasiums eröffnet uns als Stadt die Möglichkeit, das Areal im Gesamten zu entwickeln und aufzuwerten“, kommentiert Liegenschaftsamtsleiter Matthias Kaufmann.

Kritik an langfristigen Mietvertrag

Das als Kulturdenkmal geschützte Gebäudeensemble besteht aus zwei miteinander verbundenen, vier- beziehungsweise fünfgeschossigen ehemaligen Verwaltungsgebäuden und verfügt über eine Bruttogeschossfläche von rund 8550 Quadratmetern. Hinzu kommen etwa 1700 Quadratmeter Freifläche. Seit Mai 2016 wird der Gebäudekomplex von der Stadt Leipzig als Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete genutzt. Allerdings: Die Zahl der Geflüchteten ist in den letzten Monaten gesunken, die Stadt baute daher Kapazitäten ab. Weil die Stadt für die Immobilie einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen hatte, hagelte es Kritik im Stadtrat. Hinzu kommt: Anwohner hatten sich im Vorjahr häufig über Lärmbelästigungen beschwert, es kaum öfters zu Polizeieinsätzen am Asylbewerbheim (die LVZ berichtete).

Nutzung für Schulzwecke wird geprüft

Durch den Erwerb der Immobilie können nun Mietaufwendungen von fast sechs Millionen Euro eingespart werden, hieß es am Donnerstag im Rathaus. In seinem Schulbauprogramm hatte das Jugenddezernat vorgeschlagen, zu prüfen, ob die Immobilie für den Ausbau als Schule geeignet sei. Nach LVZ-Informationen soll es allerdings keine separate Schule geben. Das benachbarte Leibniz-Gymnasium am Nordplatz braucht dringend zusätzliche Räume. Geprüft wird auch, es für die Musikschule sowie die Volkshochschule zu nutzen.

Von Mathias Orbeck

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