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Lokales Stolze und Fieber gewinnen in Leipzig-Rückmarsdorf
Leipzig Lokales Stolze und Fieber gewinnen in Leipzig-Rückmarsdorf
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21:03 28.01.2018
Wahlsieger I: Roger Stolze (Verantwortung für Rückmarsdorf)  Quelle: privat
Leipzig-Rückmarsdorf

Am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr verkündete Ruth Schmidt, scheidende Leiterin des Amtes für Statistik und Wahlen, in der Grundschule des Ortsteils das vorläufige Endergebnis: Die beiden Sieger bei der Ergänzungswahl zum Ortschaftsrat Rückmarsdorf heißen Roger Stolze (Verantwortung für Rückmarsdorf) und Alexander Fieber (Wählervereinigung Rückmarsdorf). Stolze brachte es auf 1326 Stimmen, Fieber auf 847 Stimmen. 1151 der 2703 Wahlberechtigten machten ihre maximal drei Kreuzchen: Das entspricht einer Beteiligung von 42,6 Prozent. Bei der vorangegangenen Ortschaftsratswahl 2014 hatte die Quote 47 Prozent betragen.

„Die Rückmarsdorfer haben offenbar honoriert, dass ich mich seit vielen Jahren im und für den Ort engagiere und ja auch schon einiges zusammen mit dem Heimatverein bewirken konnte. Siehe Restaurierung des Wasserturmes“, kommentierte der 57-jährige Stolze seinen Wahltriumph. Und auch der 42-jährige Fieber war happy über sein Ergebnis: „Meine Themen – die absehbar unangenehmen Folgen des geplanten Kiesabbaus und die unbefriedigende Lage bei den Kita- und Schulplätzen – beschäftigen halt viele Rückmarsdorfer.“

Die Ergänzungswahl war notwendig geworden, weil im Vorjahr zunächst Elke Heidel (CDU) und dann Peter Freydank (FDP) aus gesundheitlichen Gründen ihre im Mai 2014 erworbenen Mandate niederlegen mussten. Ortsvorsteher Freydank starb nur wenige Wochen nach seinem Rückzug aus dem Rat. Seit Herbst 2017 besteht das fünfköpfige Gremium nur noch aus drei Abgeordneten – das sind weniger als zwei Drittel der ursprünglich gewählten Volksvertreter. Für diesen Fall sieht die Sächsische Gemeindeordnung eine Ergänzungswahl vor.

Um die beiden frei gewordenen Mandate hatten sich insgesamt sechs Rückmarsdorfer beworben (die LVZ berichtete). Neben Stolze und Fieber waren dies: Jan Philip Voß (SPD – 112 Stimmen), Marko Mühmel (FDP – 327 Stimmen), Natalie Mattikau (FDP – 119 Stimmen) und Jürgen Lenk (Wählervereinigung – 572 Stimmen).

Der haushohe Sieger Stolze kündigte auf LVZ-Anfrage am Wahlabend an, sich demnächst im Ortschaftsrat um den vakaten Posten des Ortsvorstehers bewerben zu wollen. „Dieser besonderen Verantwortung würde ich mich stellen“, sagte er.

Von Dominic Welters

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