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Lokales "Stressfaktor": Legida-Chef Johnke verkündet Pause bis zum 4. Januar
Leipzig Lokales "Stressfaktor": Legida-Chef Johnke verkündet Pause bis zum 4. Januar
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20:09 08.12.2015
Legida-Anhänger am 7. Dezember beim Aufmarsch in Leipzig.  Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Die fremden- und islamfeindliche Initiative Legida plant nach eigenen Angaben erst im neuen Jahr ihre nächsten „Spaziergänge“ durch die Messestadt. Wie Legida-Chef Markus Johnke am Dienstag per Facebook-Videobotschaft mitteilte, wollen sich die Organisatoren in der Zwischenzeit „vom Stressfaktor erholen“, liegen gebliebene Vereinsarbeit nachholen und dann „etwas freier im Kopf ins neue Jahr starten“.

Für den 4. Januar planen die Rechtspopulisten ihr nächstes Treffen auf dem Richard-Wagner-Platz. Eine Woche später, am 11. Januar, will Legida seinen Jahrestag nach eigenen Angaben mit einem besonderen Aufmarsch in Leipzig begehen. An jenem Montag werde auch die Schwesterorganisation Pegida ihre Proteste in Dresden aussetzen, sagte Johnke am Dienstag.

Durch die Pause hoffen die Rechtspopulisten offenbar auch, ihre seit Wochen auf niedrigem Niveau stagnierende Anhängerzahl steigern zu können. Zur letzten Legida-Kundgebung am Montagabend hatten sich etwa 300 Menschen auf dem Bayrischen Platz eingefunden.

Von mpu

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