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Lokales Thomas Krakow tritt vom Vorsitz des Leipziger Wagner-Verbandes zurück
Leipzig Lokales Thomas Krakow tritt vom Vorsitz des Leipziger Wagner-Verbandes zurück
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15:42 01.07.2019
Thomas Krakow war elf Jahre lang Vorsitzender des Leipziger Richard-Wagner-Verbandes. Quelle: Armin Kühne
Leipzig

Obwohl es sich nur um den Vorsitz eines Vereins handelt, die Nachricht, dass Thomas Krakow (58) sein Amt als Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig aufgibt, sorgt schon für Aufsehen. „Der Vorstand des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig gibt mit großem Bedauern bekannt, dass sein langjähriger Vorsitzender, der Historiker Thomas Krakow, aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Verbandsvorsitzender und zugleich als Mitglied des Vorstandes zurücktritt“, hieß es am Montag in einer Mitteilung.

Richard ist ein Leipziger“

In den dreizehneinhalb Jahren Vorstandstätigkeit, davon elfeinhalb Jahre als Vorsitzender, hat sich Thomas Krakow große Verdienste um den Leipziger Richard-Wagner-Verband, die Wagnerstadt Leipzig und die mitteldeutsche Herkunftsregion des Komponisten erworben. Dass Richard Wagner ein Sohn der Stadt Leipzig ist und diese seit 2013, dem 200. Geburtstag des genialen Komponisten, wieder weltweit wahrgenommen und neben Bayreuth ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist, verdankt sie auch der leidenschaftlich für die Sache des Komponisten engagierten Arbeit von Thomas Krakow. Mit der mehr als Verzehnfachung und Internationalisierung der Mitglieder ist unter seiner Leitung aus einem eher kleinen Verein einer der mitgliederstärksten und aktivsten Richard-Wagner-Verbände geworden, der seit zehn Jahren auch Bücher herausgibt und in der Leipziger Innenstadt mit einer eigenen Geschäftsstelle präsent ist. „Richard ist Leipziger“, dieses von ihm selbst eingeführte erfolgreiche Motto hat Thomas Krakow stets angetrieben.

Seit längerer Zeit gesundheitliche Probleme

Soweit die Würdigung seitens des Vereins. „Die Renaissance Richard Wagners im kulturellen Leben Leipzigs wäre ohne Thomas Krakow nicht möglich gewesen“, sagt Josef Hauer, Geschäftsführer des Wagner-Verbandes. Krakow, der über Jahrzehnte in Diensten der Stadt Leipzig stand, lange Zeit im Referat für internationale Zusammenarbeit, war zuletzt freigestellt von seinem Stadt-Job und wirkte hauptberuflich als Geschäftsführer der Richard-Wagner-Stiftung. Auf Grund gesundheitlicher Probleme war er bereits die letzten Monate krank geschrieben. Nun zog Krakow selbst die Reißleine, verlautet vom Wagner-Verband, wo man freilich hofft, dass sein Rückzug von den Ehrenämtern nicht unumkehrbar sein möge. „Ohne Thomas Krakow kann man sich die Richard-Wagner-Stadt Leipzig nur schwer vorstellen. Richard ist sein Leben“, so Josef Hauer. Im Verein versucht man so gut wie möglich, die Aufgaben wie gewohnt zu erfüllen und verteilt diese auf Vorstands- und Vereinsmitglieder.

 

Von Thomas Mayer

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