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Lokales Tote Ziegen und Schafe machen Leipziger Spaziergänger betroffen
Leipzig Lokales Tote Ziegen und Schafe machen Leipziger Spaziergänger betroffen
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15:22 14.07.2019
Tote Ziegen auf einer Weide in der Thomas-Müntzer-Siedlung in Leipzig-Knauthain. Quelle: privat
Leipzig

Der Abend zuvor hatte den großen Regen gebracht. Vor allem der Leipziger Westen und Südwesten war von heftigen Gewittern betroffen gewesen. Im Stadtteil Knauthain sollen es bis zu 60 Liter je Quadratmeter gewesen sein. Am Sonntagvormittag waren die Spuren des großen Gusses nahezu vollständig weggetrocknet. Und doch gab es Entsetzen: In der Thomas-Müntzer-Siedlung entdeckten Spaziergänger auf einer umzäunten Weide mehrere tote Ziegen und Schafe. Der erste Gedanke: Die Tiere müssen bei dem Unwetter am Sonnabend ums Leben gekommen sein.

Die meisten toten Tiere waren Lämmer

Schäferin Kerstin Doppelstein, die an den natürlichen und künstlichen Flussläufen im Südwesten der Messestadt gleich fünf grasende Herden betreut, bestätigte die traurige Wahrheit am Sonntagmittag: „Ja, auf einer Brachfläche in der Thomas-Müntzer-Siedlung sind leider sieben Tiere verendet. Ein Schaf und sechs Walliser Schwarzhalsziegen.“

Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller: Ein Gewitter mit Starkregen hat Teile Leipzigs am Samstagabend unter Wasser gesetzt. Betroffen war auch ein Basketball-Turnier.

Alle toten Wiederkäuer waren Lämmer im Alter von zehn bis zwölf Wochen. Schäferin Doppelstein, von Hause aus Biologin, glaubt indes nicht daran, dass die jungen Hornträger ursächlich dem Unwetter zum Opfer fielen, gar vom Blitz getroffen wurde. „Ich fürchte, dass die vergangenen Tage insgesamt zu viel für sie waren. Erst die extreme Hitze, dann der Temperatursturz. Zudem haben wir die Lämmer gerade von ihren Müttern getrennt und justament am Samstag geimpft. Das eine oder andere Tier wird damit nicht so gut fertig. Das Gewitter könnte ihm dann den Rest gegeben haben“, erläuterte sie.

Schäferin bittet darum, Hunde an die Leine zu nehmen

In diesem Zusammenhang hat die junge Frau gleich noch eine Bitte. Sie betrifft Spaziergänger, die ihre Vierbeiner ausführen. „Was meine Schafe und Ziegen vor allem stresst, das sind freilaufende Hunde, die plötzlich um die Ecke geschossen kommen.“ Kerstin Doppelstein fände es großartig, würden Bello & Co. in der Nähe ihrer Herden an die Leine genommen.

Von Dominic Welters

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