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Lokales Turmbau, Wandern und Varieté der 20er Jahre – Ferientipps für Leipzig und die Region
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Turmbau, Wandern und Varieté der 20er Jahre – Ferientipps für Leipzig und die Region

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08:43 01.11.2020
Ein Highlight der Sächsischen Schweiz: eine Herbstwanderung durch den Schmilkaer Kessel auf den Carolafelsen. Quelle: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
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Leipzig

Kurz und gut: Auch an diesem letzten Ferientag bekommen Sie von uns eine kleine Auswahl an Tipps für Ihre Freizeitgestaltung. Ob drinnen oder draußen, für Kurzentschlossene oder Vorausplaner, mit großen oder kleinen Kindern. Eine Bitte: Beachten Sie die momentanen Corona-Auflagen und informieren Sie sich kurzfristig über die aktuellen Hinweise auf den jeweiligen Websites. Dann gehen Sie sicher, dass die Veranstaltungen auch stattfinden.

Für Freunde des Unkomplizierten: Wetter: doof! Party: doof! Zu hause: langweilig? Mitnichten. Wie wäre es denn mit einem ganz einfachen Spiel für die ganze Familie? Dann versuchen Sie doch mal den Turmbau zu Leipzig, eine „Mach mit!“-Idee der Leipziger Stadtbibliotheken. Die Regeln sind denkbar schnell erklärt: Immer abwechselnd sucht sich jedes Familienmitglied einen passenden Gegenstand aus der Wohnung aus, möglichst nicht zerbrechlich, und platziert ihn auf dem vorherigen. Je höher der Turm wird, desto leichter sollten sie sein, damit sich niemand verletzt. Denn derjenige, bei dessen Versuch der ganze Turm umfällt, hat die Runde verloren. Und auf geht’s in die nächste! Mehr Ideen und Experimente gibt es auf der Website der Stadtbibliotheken.

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Für Hartgesottene: Ja, okay, das Wetter in Sachsen soll heute nicht so besonders werden. Aber mit der richtigen Ausrüstung ist Wandern in der Sächsischen Schweiz trotzdem ein Genuss! Dafür gilt es, etwas Zeit einzuplanen, die schönsten Wandertouren liegen rund zwei Stunden Autofahrt entfernt. Dann locken im Osten aber wunderschöne Ziele für eine Wanderung mit der Familie. Gerade für Kinder auf der Suche nach Abenteuern sind die abwechslungsreichen und felsgespickten Wege der Sächsischen Schweiz genau richtig. Die komplette Malerwegswanderung mit 112 Kilometern ist für einen Tag etwas lang, für Familien mit jüngeren Kindern empfiehlt sich dafür diese Tagestour ab Wehlen. Ein All-Time-Favorite des Blogs „Weltwunderer“ ist das Labyrinth bei Langenhennersdorf, denn bis auf den kurzen Anmarsch muss hier überhaupt nicht gewandert werden. „Eine einzeln stehende Sandstein-Felsengruppe spaltet sich immer weiter auf, wobei sich zahlreiche schmale Spalten und Gänge auftun – ein echtes Labyrinth eben, durch das man nach Herzenslust irrlichtern kann. Obendrauf und drumherum warten gemütlich die Eltern mit dem Picknick. Perfekt!“

Für Freunde des Glamourösen: Die Zwischenkriegszeit war eine Epoche der glamourösen Varietés. So vergnügten sich im alten Krystall-Palast die Großstädter bis tief in die Nacht hinein. Dieses Lebensgefühl vermittelt die Show „Glanzzeit“: Original-Filmaufnahmen von 1925 führen an bekannte Leipziger Orte und eine exzellente Liveband begleitet das rauschende Spiel – mal beiläufig, mal mitreißend, aber immer perfekt auf die spektakulären Darbietungen der Artisten abgestimmt. Dazu gibt es für die beiden Vorstellungen am heutigen Sonntag um 14 und 18 Uhr ein Ferien-Special: Kinder bis 14 Jahre bekommen in Begleitung von jeweils mindestens einem vollzahlenden Erwachsenen ein Gratisticket.

Für Zwergenfans: Das Angebot des Leipziger TheaterPacks für Kinder (und damit natür­lich für die ganze Familie) bekommt durch das Ein­nisten der Pittlerzwerge in das Pittler­werk fortan immer sonntags 16 Uhr eine woh­lige Regel­mäßigkeit. Mal eine fertige Märchen­inszenierung, mal Impro­visation für oder mit Publikum, auch Figuren­theater und Schatten­spiele sind geplant. Das heutige Programm: „Die Pittler­zwerge zogen aus, das Gruseln zu lernen“ – ein Hallo­ween-Familien­nachmi­ttag mit Märchen­improvi­sation für freund­liche Gespenster und Kicher­erbsen. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Kinder und er­mä­ßigt 7 Euro. Zu reservieren unter 0157 71369895, per Mail an kontakt@theaterpack.com oder direkt vor Ort.

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Bisherige Tipps

Klein, aber fein ist das Motto des Eilenburger Tierparks. In der vier Hektar großen grünen Oase inmitten des Stadtparkes haben 250 Tiere von 40 Arten ihr Zuhause. Neben der Affen-Freianlage, in der die Hutaffen herumtoben können, gibt es Schwein, Pferd und Esel im Haustierhaus und auf der Koppel zu beobachten. Ein Naturlehrpfad führt durch Feucht- und Waldgebiete, wo Kranich, Luchs und Damwild leben. Erwachsene zahlen 4 Euro, Kinder und Jugendliche 2 Euro Eintritt. Kinder bis 3 Jahre erhalten kostenfrei Zugang. Geöffnet ist der Tierpark von 9 bis spätestens 17 Uhr.

Die Leipziger Stadtbibliothek stellt ein neues Do-it-yourself-Experiment vor – die Lavalampe. Ein tolles Experiment mit wenigen Zutaten, das sich unkompliziert zu Hause umsetzen lässt. Das wird gebraucht: eine leere Flasche mit Deckel, Öl, Lebensmittelfarbe, Brausetabletten. Und so geht’s: Die Flasche zu einem Viertel mit Wasser füllen und etwas Lebensmittelfarbe hinzugeben. Im nächsten Schritt wird Öl in die Flasche geschüttet, dazu die Flasche leicht schräg halten, damit sich Öl und Wasser nicht vermischen. Je mehr Öl in der Flasche ist, desto mehr Platz haben die Blasen zum „fliegen“. Als nächstes eine Brausetablette zerteilen und einzelne Stücke in die Flasche werfen. Danach die Flasche verschließen – fertig ist eure eigene Lavalampe. Weitere Experimente gibt es hier.

Ein ganz besonderer Spielplatz erwartet Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahre im Kugelino. Auf diesem Kugelbahnspielplatz gibt es viele bunte Tiere, Spiralbahnen, Säulen, Becherkugelbahnen, Schanzenkegel, Schwingbahnen, Walzensysteme und Kaskaden. Zahlreiche Spiele, Kicker und Flipper laden auch große Kinder und Erwachsene dazu ein, einen tollen Spielnachmittag zu verbringen. Geöffnet ist ab 14 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person. Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten. Gut zu wissen: Die Kugelino-Besucher werden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe kommt von 14 bis 16 Uhr, die zweite Gruppe von 16.30 bis 18.30 Uhr. In der E-Mail sollte die gewünschte Zeit genannt werden.

In den Herbstferien geht es auf Burg Posterstein um die Wasserversorgung auf Burgen. Dafür gibt es zusätzlich zu den Stationen der neuen Familien-Ausstellung „Aus dem Alltag eines Burgherrn“ ein „Wahnsinniges Wasserquiz für Wissensdurstige“ mit spannenden Fun-Facts zur Wasserversorgung auf mittelalterlichen Burgen. Wer das Quiz lösen möchte, muss sich die Kinderburg-Ausstellung ganz genau anschauen. Wissbegierige erfahren dabei, wo sich die tiefsten Burgbrunnen Deutschlands befinden, welche Ritter tatsächlich einen Wasserhahn besaßen und wo es mittelalterliche Klos mit Wasserspülung gab. Geöffnet ist von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kinder bis 6 Jahre erhalten freien Zutritt.

„Nicht anfassen!“ – ein Satz, den Kinder viel zu oft hören. Und aktuell sollen sie auch noch Abstand halten. Das nervt. Im Duft- und Tastgarten des Botanischen Gartens der Universität Leipzig ist all das ausdrücklich erwünscht. Zumindest, wenn es um die zahlreichen Pflanzenarten geht. Pflanzenoberflächen, Blattränder, Blüten- und Fruchtstände dürfen erspürt werden. Geruchs- und Tastsinn werden hier gefordert und gefördert. Ebenso können große und kleine Besucher an Bambushalmen und Klapperfrüchten lauschen. Eine Erfahrung für die Sinne also. Der Duft- und Tastgarten ist täglich kostenfrei von 9 bis 18 Uhr zugänglich. Nächste Woche begeben sich die Gewächshäuser und damit auch das Schmetterlingshaus in die Winterpause. In dieser Woche ist also die vorerst letzte Möglichkeit für einen Besuch. Erwachsene zahlen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Das internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm Dok Leipzig ist diese Woche gestartet. Und auch für Kinder und Jugendliche hält das Programm eine Auswahl an Filmen bereit. Kids DOK heißt hier das Stichwort. Noch bis Sonntag werden verschiedene Filme gezeigt. Das komplette Programm gibt’s hier. Tickets für die Kinovorstellungen können direkt an den entsprechenden Kinokassen gekauft werden. Das Cinestar, die Passage Kinos, die Schaubühne Lindenfels und die Cinémathèque bieten einen Online-Vorverkauf über ihre Webseiten an, bei der Schauburg und im Grassi-Museum ist eine telefonische Reservierung von Kinokarten möglich. Tickets für die Kinovorstellungen kosten 3,50 Euro. Darüber hinaus können Eltern und Kinder die Filme erstmals auch online sehen. Tickets für die Online-Vorführungen können hier gekauft werden. Zur Bezahlung und Filmsichtung muss einmalig ein Benutzerkonto beim Streaming-Partner culturebase.org angelegt werden. Tickets für Online-Filmvorführungen kosten 5 Euro.

Ein Klassiker, mit dem man Großen und Kleinen eine Freude macht – Minigolf. Präzision, ruhige Hände und durchdachte Schläge sind gefragt auf den Bahnen in und um Leipzig. Für draußen bieten sich die Anlage im Clara-Zetkin-Park auf dem Vereinsgelände des BSV AOK Leipzig (geöffnet von 11 bis 20 Uhr) an oder aber das Adventure-Golf am Markkleeberger See (geöffnet 11 bis 18 Uhr). Wem es zu kühl ist, der kann auch ins Matchball Sportcenter fahren (geöffnet von 7.50 bis 0.30 Uhr). Wer Minigolf mit Schwarzlicht und 3-D-Effekten ausprobieren möchte, ist bei Farbrausch 3D (geöffnet 11 bis 22 Uhr) richtig.

Wenn es draußen kalt, windig und schmuddelig ist, bietet sich ein Schwimmbad-Besuch förmlich an. Ob Sachsen-Therme, Maya Mare, Riff oder Heide Spa – sie alle locken mit Angeboten, die Kinderaugen zum Leuchten bringen. Strömungskanal, Sprudelliegen, Rutschen und Co. – das macht auch den Großen Spaß. Bonus: All das macht die Kinder nicht nur glücklich, sondern auch sehr müde. Eine ruhige Nacht ist nahezu garantiert. Gut zu wissen: Die Bäder halten auf ihren Websites Infos zu Auslastung, Hygienekonzepten und Tickets bereit. Am besten kurz vor dem Besuch mal prüfen.

Mit einer echten Postkutsche auf die Reise gehen – das ist im Naturpark Dübener Heide möglich. Siegfried Händler und Monika Sonntag aus Bad Düben laden dazu Familien in den Herbstferien ein. Sie spannen ihre Kaltblüter vor das historische Fahrwerk – und los geht die Tour. „Für Familien mit Kindern bieten sich meistens Ausflüge von zwei, drei Stunden an“, sagt Monika Sonntag. Start ist in der Kurstadt Bad Düben. Von dort aus geht es dann mit der Postkutsche in die Dübener Heide – Mitteldeutschlands größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet. Buchungsanfragen bei Siegfried Händler unter Telefon 0173 1958997. Weitere Infos im Internet: www.kutsche-kremser-co.de.

Wie wäre es mit einem Ausflug in den Kletterwald Leipzig? Direkt am Albrechtshainer See bei Kleinpösna laden auf einer Fläche von rund drei Hektar elf Parcours mit über 100 Kletterelementen zu Erlebnis, Spaß und Spannung ein. Egal, ob 6 oder 60, Groß oder Klein: Hier erlebt die ganze Familie ein unvergessliches Abenteuer in freier Natur. Jeder kann beim Klettern in den Baumwipfeln Geschicklichkeit und Mut beweisen. Wer jetzt gleich seine Runde durch die Parcours sichern möchte, kann mit diesem Formular seinen Platz zu einem beliebigen Datum buchen. Achtung: Kinder unter 14 müssen in Begleitung von Erwachsenen aus dem eigenen Hausstand sein (Eltern, Geschwister).

Legendäre Mischwesen und seltsame Kreaturen – in der Sonderschau „Fantastische Tierwelten“ widmet sich das Grassi-Museum für Völkerkunde Leipzig Fabelwesen, die in Mythen, Religionen, Sagen und Märchen, Filmen und Computerspielen vorkommen. Darunter auch der eierlegende Igel Niffler, ein in Großbritannien heimisches Fabeltier mit Vorliebe für Gold und andere Schätze. Der Niffler ist eine Erfindung von Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling, die in Ameisenigel und Schnabeltier für ihn Vorbilder fand. Die Ausstellung ist bis zum 17. Januar 2021 täglich von 10 bis 18 Uhr (außer montags) geöffnet. Eintritt 8, ermäßigt 6 Euro, unter 17 Jahren ist frei.

Wie oft hat man denn schon Zeit im Alltag für einen richtig gemütlichen Spieleabend mit der ganzen Familie. Die Herbstferien bietet die perfekte Möglichkeit, die eigene Sammlung von Brettspielen durchzuschauen oder einfach mal bei Freunden und Nachbarn nachzufragen. Manche betrachten gemeinsames Spielen auch als quasi-familientherapeutische Maßnahme: Konflikte können gern auch mal spielerisch bei Mensch-ärgere-dich-nicht oder mit Uno-Karten beigelegt werden. Nur Streit und Ärger sollte es nicht geben! Kleiner Tipp: Die Kollegen aus Altenburg haben seit diesem Jahr mit Gabys Spiele-Ecke eine schöne Serie zu Evergreens und verborgenen Spieleschätzen aufgelegt – zum Beispiel diese schönen Klassiker.

Es soll ja Eltern geben, die sich über ihre extensiv zockenden Kinder beschweren. Wie wäre es mal mit der Strategie „Angriff ist die beste Verteidigung“. Wer das versuchen möchte, kann gerne mit seinem Nachwuchs in die Virtual-Reality-Arenen der „fsociety“ in Leipzig gehen. Hier gibt es eine riesige Auswahl an VR-Spielen, eine wirklich umfassende Betreuung und verschiedene Räume, in denen man sich nach Herzenslust austoben kann – von Geschicklichkeits- und Lernspielen bis hin zum Bogenschießen oder Feuerlöschen. Bis auf weiteres sind die Mitarbeiter nur nach Terminabsprache vor Ort. Es wird darum gebeten, mindestens 24 Stunden vor dem Besuch zu buchen. Wer kurzfristig vorbeikommen möchte, kann vorher unter der Telefonnummer 0341 268 900 77 anrufen.

Die Schüler in der Region kennen die zwischen Oschatz und Mügeln verkehrende Döllnitzbahn schon. Für andere Ferienkinder könnte eine Fahrt auf schmaler Spur eine Entdeckertour werden. Die fährt dann auch bis Glossen oder Kemmlitz. Von Donnerstag bis Sonntag bietet die Bahn Ferienfahrten mit dem Dieselzug an. Gefahren werden drei Umläufe. Die Züge starten 9.52, 12.26 und 15.52 Uhr von Mügeln aus nach Oschatz. Empfehlenswert bei schönem Wetter: schon am Bahnhof Oschatz-Süd aussteigen und den O-Park mit seinen Tiergehegen und dem großen Spielplatz besuchen. Die Rückfahrten am „großen“ Oschatzer Bahnhof beginnen 10.45, 13.20 und 16.45 Uhr. Der erste Zug fährt nach Glossen weiter, der zweite nach Kemmlitz und der dritte endet in Mügeln. Der Aufenthalt in Glossen bietet die Gelegenheit, die Verladerampe in Augenschein zu nehmen, auf der früher die Züge der Feldbahn aus dem benachbarten Quarzit-Steinbruch ankamen und ihre Fracht auf die Döllnitzbahn entluden.

Wer eine oder mehrere Naschkatzen zu Hause sitzen hat (oder vielleicht selbst eine ist), für den empfiehlt sich ein Besuch in „La Chocolaterie“ in Schleußig. Hier gibt es feine Patisserie wie Trüffelpralinen und Macarons mit Pistazien, Tartes und Törtchen mit flüssigem Schokoladen-Kern, Gâteau de Voyage mit Nuss-Nougat sowie Crêpes, ganz einfach mit Zucker und Zimt oder in kräftig gewürzten Salé-Varianten aus glutenfreiem Bio-Buchweizenmehl. Die sind dann zum Beispiel mit Bio-Schinken und Käse, Hummus oder Roquefort gefüllt. Unsere Kollegin und Gastro-Kritikerin Petra Mewes hat das Schokoladen-Paradies schon für Sie getestet. „La Chocolaterie“ in der Könneritzstraße hat von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 17.30 Uhr geöffnet, einen Straßenverkauf gibt es bis 18 Uhr.

Täglich von 10 bis 17 Uhr lädt die Sommerrodelbahn in Kohren-Salis zum Besuch ein. Jetzt, wo der trübe Herbst eine kurze Pause einlegt, durchaus einen Ausflug wert. Auf 527 Metern können hier große und kleine Gäste eine Fahrt wagen. Ein paar Zahlen gefällig? Maximale Geschwindigkeit: 40 Stundenkilometer. Gefälle: circa sieben Prozent. Höhenunterschied: circa 32 Meter. Gut zu wissen: Es besteht Maskenpflicht.

Wie wäre es denn mal mit Nudeln selber machen statt Plätzchen backen? Was auf den ersten Blick kompliziert erscheint, ist denkbar einfach: Etwa 250 Gramm Weizenmehl Typ 405 (oder 125 Gramm Weizenmehl und 130 Gramm Hartweizengrieß) mit einem Ei und einer Prise Salz mischen, dann teelöffelweise Wasser hineinkneten, bis ein schön fester Teig entsteht. Den Teig eine Stunde in Frischhaltefolie oder ähnlichem kühlstellen, anschließend in kleinere Portionen teilen. Jedes Stück mit einem Nudelholz schön dünn ausrollen. Jetzt beginnt der Spaß: Mit allen geeigneten Küchenhelfern wie Messer, Nudelroller oder Plätzchen-Ausstechformen nach Herzenslust Nudeln produzieren und in kochendes Salzwasser geben. Nach wenigen Minuten sind die frischen Nudeln fertig und können mit Butter und Parmesan, Pesto oder wie es beliebt verspeist werden!

Wer Tiere betrachten möchte, aber etwas kleinere Zoos bevorzugt, ist im Bergzoo Halle richtig. Rund 1700 Tiere etwa 250 verschiedener Arten gilt es hier zu entdecken. Unweit von Leipzig gelegen, lässt sich der Zoo sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen. Der Zoo ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr.

Unter dem Stichwort „Wann du willst“ bietet das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig Workshops für Familien an. Die lassen sich ganz individuell planen, sollten nur in den Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr liegen. Die Themen: „Im Osten geht die Sonne auf“, „Gold! Lockruf für alle Goldsucher“, „Wunderkammer für Steinschleifer“ und „Total verrückt: Die Kanne flippt aus!“. Dienstag bis Donnerstag kosten die Workshops 5 Euro für Kinder, 10 Euro für Erwachsene. Freitag bis Sonntag kostet eine Veranstaltung pauschal 70 Euro. Dauer: etwa 2 Stunden. Empfohlen wird, sich mindestens zwei Tage vorher per Mail anzumelden, und das geht hier.

Die Leipziger Stadtdetektive bieten wechselnde Stadtführungen und Rallyes für große und kleine Teilnehmer. Noch in diesen Ferien geplant sind Schnitzeljagd, eine Meisterdetektive-Rallye und eine Taschenlampen-Rallye. Näheres Infos zu Treffpunkt, Tickets und Dauer gibt es hier.

Mumien, Riesenkraken, Gorillas und Zauberer erwarten Besucher des Labyrinthehauses in Altenburg. Gleich vier Labyrinthe gilt es zu durchlaufen. Mehr als 2000 Quadratmeter Magie zwischen Spaß und Spannung verspricht die Anlage in der ehemaligen „Herzog Joseph Kaserne“. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt liegt bei 13 Euro pro Person, Kinder unter 1,40 Meter zahlen 11 Euro. Kostenfrei ist der Zutritt für Kinder unter einem Meter Körpergröße. Für Geburtstagskinder jeden Alters ist der Eintritt frei. Empfohlen wird, dass Kinder unter 12 Jahre das Labyrinthehaus in Begleitung eines Erwachsenen erkunden.

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