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Lokales Unfallschwerpunkt Jahnallee – Kommission überprüft Kreuzung
Leipzig Lokales Unfallschwerpunkt Jahnallee – Kommission überprüft Kreuzung
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19:01 28.05.2019
Polizisten markieren die Unfallstelle nach dem Tod einer 20 Jahre alten Radfahrerin Leipzig. Quelle: Dirk Knofe
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Nach zwei schweren Unfällen in der Jahnallee binnen einer Woche, einer davon tödlich, prüft die Stadtverwaltung nun, ob sich die Einmündung zum Cottaweg sicherer gestalten lässt. Das teilte das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt auf Nachfrage der LVZ mit.

Eine 20 Jahre alte Radlerin wurde vergangenen Mittwoch von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und getötet. Erst am Montag ist eine 29-jährige Radlerin von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Die Polizei hat die Einmündung inzwischen als so genannte Unfallhäufungsstelle ausgemacht. Nun befasst sich die Verkehrsunfallkommission mit der Angelegenheit. Derzeit werde untersucht, wie sich die Einmündung so gestalten ließe, dass die Unfallgefahr sinkt. Konkrete Maßnahmen oder ein Zeitplan sind bislang nicht bekannt.

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Die frühere Leipziger Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann hatte gefordert, in Leipzig Kreuzungen einzuführen, an welchen Fußgänger an allen Übergängen gleichzeitig Grün haben. Eine solche Kreuzung besteht bereits in der Zweinaundorfer Straße in Höhe der Martinstraße in Leipzig-Reudnitz. Ob solche Ampelschaltungen auch an anderen Kreuzungen eingerichtet werden können, will die Stadt von der jeweiligen Situation vor Ort abhängig machen.

Umstrittener Beschluss: Radverkehr soll raus aus innerer Jahnallee

joka

28.05.2019