Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Unfallschwerpunkt Karli: Neue Verkehrsregelung im Leipziger Süden
Leipzig Lokales Unfallschwerpunkt Karli: Neue Verkehrsregelung im Leipziger Süden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:34 12.01.2017
Die Kreuzung Richard-Lehmann- und Karl-Liebknecht-Straße ist ein Unfallschwerpunkt in Leipzig.  Quelle: André Kempner
Leipzig

 Neun Unfälle im vergangenen Jahr, sechs Mal wurden Menschen dabei verletzt: Die Kreuzung Karl-Liebknecht- und Richard-Lehmann-Straße ist ein Unfallschwerpunkt. Jedes Mal kollidierten Linksabbieger mit dem Gegenverkehr. Jetzt will die Stadt den Brennpunkt entschärfen. Ab Freitag gilt dort eine neue Verkehrsregelung, teilte das Verkehrs- und Tiefbauamt mit.

Wie die Unfallkommission der Stadt unter Leitung der Behörde ermittelte, sind die sich entgegenkommenden Linksabbieger auf der Richard-Lehmann-Straße das Problem. Diese verstellten sich gegenseitig den Blick auf den Gegenverkehr, heißt es von Seiten der Verkehrsexperten.

Die optimale Lösung sei ein eigenes Linksabbieger-Signal. Dafür sei aber ein aufwändiger Umbau erforderlich. „Dieser wäre jedoch kurz- und mittelfristig nicht umsetzbar“, so das Verkehrs- und Tiefbauamt. Die Unfallkommission hat deshalb eine Änderung der Verkehrsregelung beschlossen.

So dürfen Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung B2 kommen, ab 13. Januar nicht mehr nach links stadteinwärts in die Karl-Liebknecht-Straße abbiegen. Für Linksabbieger, die aus östlicher Richtung kommend stadtauswärts von der Richard-Lehmann-Straße in die Karli abbiegen wollen, soll sich der Blick auf den Gegenverkehr dadurch verbessern, heißt es in der Begründung der Stadt.

Bis zu 70 Fahrzeugen pro Stunde betroffen

Von dem Abbiege-Verbot seien 60 bis 70 Fahrzeuge pro Stunde zu Spitzenzeiten betroffen, deutlich weniger als in der Gegenrichtung. Diese müssen sich zwar eine Alternativroute suchen, spürbare Verlagerungen auf andere Trassen seien dennoch nicht zu befürchten, so die Einschätzung der Stadt.

Die neue Regelung gilt probeweise für ein Jahr. Danach werde die Unfallkommission bewerten, ob die Maßnahme ausreichte, um die Zahl der Unfälle zu verringern. Die Unfallkommission der Stadt muss sich mit Gefahrenstellen beschäftigen, sobald die Polizeistatistik dort fünf oder mehr gleichartige Unfälle ausweist, oder innerhalb von drei Jahren bei Unfällen mindestens fünf Menschen verletzt werden.

Von lyn

Trotz mehrerer Hinweise unserer Leser konnte der Urheber der Nachricht, die vor einigen Tagen am Bansiner Strand angespült wurde, noch nicht ermittelt werden. Ein Zwischenbericht.

12.01.2017

Das Stadtgeschichtliche Museum in Leipzig hat nach dem Münzdiebstahl eine Generalinventur eingeleitet und die internen Richtlinien zum Betreten des Depots verschärft. Die IHK fordert unterdessen von der Stadt Schadenersatz. Denn unter den entwendeten Kostbarkeiten befanden sich auch etwa 100 Münzen aus dem sogenannten Kramerschatz der IHK.

31.08.2017

Die Zeit der Trennung ist vorbei: Nach Monaten des reinen Sichtkontakts darf Tapir-Vater Copasih nun wieder mit Leila und Jungtier Ketiga zusammenleben. Durchaus ein Wagnis, so der Zoo Leipzig.

09.01.2018