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Lokales Vergriffen: Leipziger Weihnachtsmarkt geht ohne Schnatterinchen-Tassen ins Wochenende
Leipzig Lokales Vergriffen: Leipziger Weihnachtsmarkt geht ohne Schnatterinchen-Tassen ins Wochenende
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10:08 15.12.2018
Walter Ebert (links) und Alexander Gruß vom Leipziger Marktamt mit den diesjährigen Weihnachtsmarkttassen. Die Kinderpunschtasse mit Schnatterinchen ist bereits vergriffen. Quelle: Foto: André Kempner
Leipzig

Das dritte Wochenende auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt wartet bei der Langen Nacht nicht nur mit einer Stunde mehr auf. Im Südtiroler Dorf wird Musik aus der Alpenregion erklingen, während im Finnischen Dorf das erste und einzige Festival für finnischen Tango stattfindet. „Finnischen Tango kann eigentlich jeder. Er ist ziemlich volkstümlich, bodenständig und macht einfach Spaß“, erklärt Marktamtsleiter Walter Ebert, der die Besucher einlädt, sich bei den Einsteigertanzkursen jeweils am Nachmittag auszuprobieren.

Zeit, einen Glühwein zu trinken, bleibt schließlich auch noch im Anschluss, zumal am Sonnabend alle Marktstände bis 23 Uhr geöffnet sind. Laut einem aktuellen Vergleich von Activa Event-Management liegen die Preise für das Getränk der Saison in Leipzig nur knapp über dem Bundesschnitt. In Leipzig kostet ein roter Glühwein durchschnittlich 3,50 Euro – 25 Cent mehr als im gesamtdeutschen Schnitt. Das ist weniger als in München, wo ein Becher durchschnittlich 4,50 Euro kostet und damit am teuersten ist. Am günstigsten ist Glühwein hingegen in Rostock und Dortmund. 2,50 Euro kostet er dort ohne Pfand.

Apropos Pfand: Auf den verzichten viele und nehmen ihre Tasse als Mitbringsel mit nach Hause. Während bei den normalen Tassen noch genügend Bestände vorhanden seien, hat es sich bei den Kindertassen bereits ausgeschnattert. Die letzten 5000 der 12 000 Kinderpunschtassen wurden bereits am vergangenen Wochenende ausgegeben. Das aus dem Sandmännchen bekannte Schnatterinchen-Motiv machte sie auch in diesem Jahr wieder bei Sammlern begehrt: „Vielleicht hat der eine oder andere Glück, vereinzelt noch eine Tasse zu finden, aber das Gros ist einfach weg“, sagt Marktamtsleiter Ebert, der trotz des Hypes um eine Versachlichung bittet: „Wir sind eben keine Tassenhändler, die für 2,50 Euro Tausende Tassen herstellen können.“ In diesem Jahr habe es eine Extremnachfrage gegeben. „Überrascht hat es uns nicht, aber es ist jetzt auch das dritte Jahr. Im ersten Jahr hatten wir 5000 Tassen übrig, erst im zweiten Jahr gab es mit Pittiplatsch diesen Run.“

Von Manuel Niemann

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