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Lokales Vorm Leipzig-Konzert: Schlagerstar Andrea Berg trifft Spender für ihr Herzensprojekt
Leipzig Lokales Vorm Leipzig-Konzert: Schlagerstar Andrea Berg trifft Spender für ihr Herzensprojekt
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20:58 31.01.2017
Andrea Berg, Christoph von Berg  Quelle: André Kempner
Leipzig

Dienstagabend im Backstage-Bereich der Arena Leipzig: Christoph von Berg (65), Rechtsanwalt aus Leipzig-Gohlis, hat ein kurzes Treffen mit Schlagerkönigin Andrea Berg (51). Er übergibt ihr einen dicken Scheck: 40 000 Euro für das „Stups“-Kinderzentrum in Krefeld, um das sich die Sängerin als Schirmherrin mit viel Herzblut und mit viel Geld kümmert.

Beide „Bergs“ haben etwas gemeinsam: Andrea Berg ist gebürtige Krefelderin, Christoph von Berg kennt die Stadt von Kindsbeinen an durch Tante und Onkel. Der aus Bremen stammende und seit 26 Jahren in Leipzig lebende Anwalt ist Vorsitzender einer Krefelder Stiftung, der Hildegard-Bredemann-Busch-du Fallois-Stiftung. Sie wurde 1978 von seiner Patentante Hildegard Bredemann gegründet, frühere Verlegerin der Westdeutschen Zeitung. Von Berg kennt auch das „Stups“-Kinderzentrum in Krefeld  und ist beeindruckt vom Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtler. Mit der gestern übergebenen Spende der Bredemann-Stiftung kann eine zusätzliche Stelle im Kinder- und Jugendhospiz für ein Jahr finanziert werden. Christoph von Berg betont den Bezug zu Leipzig: „Die Stiftungserträge wurden mit Immobilien aus Leipzig erwirtschaftet.“

Die Sängerin, die ursprünglich Krankenschwester war, erzählte, dass es zwischen ihr, der Bredemann-Stiftung und dem Kinderzentrum intensive Verbindungen gibt: „Unsere Köpfe sprühen vor Ideen für die weitere Zusammenarbeit, bis hin zu einem Ableger in Leipzig. Aber das sind Träume.“ Das Backstage-Treffen hatte Karin Meincke, Sozialbürgermeisterin von Krefeld, organisiert. Wegen einer Autopanne schaffte sie selbst es nicht zum Zusatzkonzert, das Andrea Berg zu ihrer „Seelenbeben“-Tour gab. Im November kamen 8000 begeisterte Fans, am Dienstag strömten erneut 6000 Zuschauer in die Arena. Christoph von Berg sah sich die Show ebenfalls an, „weil ich ein Fan des deutschen Schlagers bin.“

Von Kerstin Decker

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