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Lokales Wasserschaden: Teil der Wiedebach-Schule bleibt Baustelle
Leipzig Lokales Wasserschaden: Teil der Wiedebach-Schule bleibt Baustelle
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12:11 26.07.2019
Die Ruhe trügt: Ein Teil der Apollonia-von-Wiedebach-Oberschule in Connewitz bleibt im neuen Schuljahr Baustelle. Quelle: André Kempner
Leipzig

Ein geplatzter Wasserschlauch im Fachbereich Biologie hat Anfang Mai die Apollonia-von-Wiedebach-Schule in Connewitz regelrecht geflutet. Damals stand das Wasser in einigen Zimmern kniehoch. Mittlerweile ist klar, dass auch nach den Sommerferien nur ein Teil des Gebäudes genutzt werden kann. Der Nordflügel, in dem die Havarie arge Schäden angerichtet hatte, bleibt vorerst eine Baustelle.

Wie das Amt für Schule und Bildung auf Anfrage mitteilte, wird das Gebäude in zwei Teile getrennt. Durch die Trennwand kann der Südflügel für den Unterrichtsbetrieb der 8. bis 10. Klassen genutzt werden. Die Eltern wurde bereits informiert, dass die restlichen elf Klassen sowie eine DaZ-Klasse (Deutsch als Fremdsprache) im kommenden Schuljahr an die Pablo-Neruda-Grundschule in Nähe des Bayerischen Bahnhofs ausgelagert werden sollen. Zu diesem Zweck sind die auf dem Schulhof stehenden „Unterrichtsmodulcontainer“ reaktiviert worden.

Damit sich die Großen und Kleinen in den Hofpausen nicht ins Gehege kommen, soll ein kleiner Zaun installiert werden. Die Freiflächen sind für die Grundschule ausreichend, für die Oberschüler jedoch knapp bemessen. Durch die eingebaute Mensa im Raumsystem ist eine getrennte Speiseversorgung für die Oberschüler möglich.

Erweiterungsbau auf Hoffläche geplant

Nach einem Wasserschaden wird die Apollonia-von-Wiedebach-Oberschule ab neuem Schuljahr nur teilweise nutzbar sein.

Im Südflügel der Apollonia-von-Wiedebach-Oberschule in der Arno-Nitzsche-Straße wird gegenwärtig eine Gerüsttreppe als zweiter Rettungsweg errichtet. Das ist eine Übergangslösung für die Zeit der Sanierungsarbeiten, hieß es. Zur Zeit laufen noch die Fundamentarbeiten, die sehr aufwändig sind. Die Räume für Schulleitung, Lehrerzimmer, Technik wurden und werden eingerichtet. „Mit großem Aufwand ist der Südflügel zur Vorbereitungswoche, einschließlich Gerüsttreppe, nutzbar“, wagt Eckehard Jahnke, Vize-Sachgebietsleiter für den Bau Schulen bei der Stadt, die Prognose. Im Nordflügel wird weiter gebaut. Zu Schuljahresbeginn soll mit der Schulleiterin abgestimmt werden, wie die Lärmbelästigung eingedämmt werden kann, um den Unterrichtsbetrieb nicht zu sehr zu stören. Die Sporthallen können vollumfänglich genutzt werden, hieß es.

Wie lange die Bauarbeiten andauern, ist derzeit ungewiss. Das Amt für Gebäudemanagement will das im September 2019 genauer sagen. Hintergrund: Die Arbeiten sollen mit dem ohnehin geplanten Erweiterungsbau auf der Hoffläche koordiniert werden, am Ende nicht nur die Havarie beseitigt, sondern die Qualität des Gebäudeteils verbessert werden. „Die Unterbringung der Oberschüler in der Grundschule wird voraussichtlich für ein Schuljahr erfolgen“, hatte Jugendamtsleiter Nicolas Tsapos den Eltern in einem Brief mitgeteilt.

Was auf die Stadt für Kosten durch die Havarie zukommen, steht noch nicht fest. Die Schäden, so hieß es, sind nicht durch eine Versicherung abgedeckt.

Von Mathias Orbeck

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