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Lokales Zahl der Arbeitslosen in Leipzig im Januar leicht gestiegen
Leipzig Lokales Zahl der Arbeitslosen in Leipzig im Januar leicht gestiegen
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15:44 31.01.2019
Im Januar mussten wieder mehr Leipziger den Weg zur Agentur für Arbeit nehmen als noch im Dezember. Quelle: dpa
Leipzig

Die Zahl der Arbeitslosen in Leipzig hat im Januar gegenüber dem Vormonat um 1685 auf nunmehr 20.507 Personen zugelegt. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, betrug die Arbeitslosenquote im Januar damit 6,7 Prozent. Vor einem Monat hatte sie noch bei 6,1 Prozent gelegen. Vor einem Jahr betrug die Quote noch 7,6 Prozent, hatten 2166 Personen mehr keinen Job.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist saisonal bedingt und kommt nicht überraschend“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Leipzig, Steffen Leonhardi. Diese Entwicklung sei typisch für den Januar. „Gründe dafür sind unter anderem auslaufende befristete Arbeitsverträge zum Jahresende in den witterungsabhängigen Branchen“, erläuterte er.

Fast 44.000 Menschen beziehen Leistungen vom Jobcenter

Von den Arbeitslosen wurden etwa zwei Drittel vom Jobcenter Leipzig betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist im Vergleich zum Vorjahr um 2456 auf nunmehr 34 417 gesunken.

Das Jobcenter Leipzig betreut aktuell 43.910 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, 14 mehr als im Vormonat, aber 2676 weniger als vor einem Jahr. „Der deutliche Rückgang bei der Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung zeigt, dass die Menschen, die schon lange arbeitslos sind, von der Entwicklung am Arbeitsmarkt immer mehr profitieren und dass unsere Strategie der Qualifizierung Früchte trägt“, meinte Leonhardi.

130.000 Sachsen ohne Job

Auch insgesamt hat in Sachsen das Jahr 2019 mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit begonnen. Laut Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz waren im Januar 130.100 Männer und Frauen im Freistaat ohne feste Anstellung. Das entspricht einer Quote von 6,1 Prozent und damit 0,5 Prozentpunkten mehr als im letzten Monat des Jahres 2018.

Dies sei dennoch der niedrigste Januar-Wert seit Beginn der Statistik 1991. Vor Jahresfrist hatten in Sachsen bei einer Quote von 6,7 Prozent noch 141.600 Menschen keine Arbeit. Im Dezember waren 118.100 Menschen im Freistaat ohne Job.

Arbeitsagentur hofft auf Frühjahrsaufschwung

Klaus-Peter Hansen, Leiter der sächsischen Regionaldirektion, rechnet schon in den kommenden Monaten wieder mit einem Aufschwung. „Im Februar und März zieht der Arbeitsmarkt wieder an - spätestens dann kommt es zu erneuten Einstellungen“, prognostizierte Hansen. Er kündigte an, mit Qualifizierungen dazu beizutragen, dass möglichst viele Menschen in Lohn und Brot kommen.

Von -tv

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