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Polizeiticker Leipzig 25-köpfige Gruppe verprügelt Jugendlichen in der Leipziger City
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig 25-köpfige Gruppe verprügelt Jugendlichen in der Leipziger City
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13:16 29.12.2018
Die Polizei ermittelt nach einem Angriff auf einen 18-Jährigen in der Leipziger Innenstadt (Symbolfoto).
Die Polizei ermittelt nach einem Angriff auf einen 18-Jährigen in der Leipziger Innenstadt (Symbolfoto). Quelle: dpa
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Leipzig

Er ging bei einer Schlägerei dazwischen und wurde dafür selbst verprügelt: Ein 18-Jähriger hat am Donnerstagnachmittag versucht, in einem Einkaufszentrum in der Leipziger Innenstadt zwei rangelnde Jugendliche zu trennen. Daraufhin wurde er auf der Straße von bis zu 25 Unbekannten im Alter von 14 bis 20 Jahren verfolgt, geschlagen und getreten, wie die Polizei mitteilte.

Gegen 15 Uhr habe der junge Mann einen Streit zwischen zwei Kontrahenten schlichten wollen. "Der 18-Jährige versuchte, beide zu trennen, indem er seine Hände zwischen sie schob", berichtete Polizeisprecherin Birgit Höhn. Aus einer daneben stehenden etwa siebenköpfige Gruppe mischte sich ein junger Mann ein, schubste den 18-Jährigen und provozierte ihn verbal. Beim Verlassen des Einkaufszentrums wurden der 18-Jährige und seine Begleiter laut Polizei offenbar von vier Unbekannten verfolgt. "Der, welcher ihn bereits zuvor geschubst hatte, schlug nun mit der Faust zu – mitten ins Gesicht", so die Polizeisprecherin. 

Später, als der Angegriffene und seine Freunde zurück auf dem Weg zum Einkaufszentrum waren, trafen sie in der Nikolaistraße auf die Gruppe von rund 25 Personen. Sie hätten den 18-Jährigen zunächst beleidigt und provoziert, ehe sie ihn schubsten und  auf ihn einschlugen und -traten, so die Polizei. Seinen Freunden rief der 18-Jährige zu, sich nicht einzumischen. Die Täter ließen erst von ihm ab, als in der Nähe des Einkaufszentrums Security-Mitarbeiter erschienen. Der Teenager wurde verletzt und klagte über starke Schmerzen. Die Angriffe ereigneten sich in der Zeit bis 18 Uhr.

Details zu den Angreifern teilte die Polizei nicht mit. Die Beamten ermittelt nun wegen Beleidigung, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung.

F. D./nöß