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Polizeiticker Leipzig Haft nach Messerattacke in Asylunterkunft
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Haft nach Messerattacke in Asylunterkunft
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06:00 18.06.2018
Maher Al-G. (rechts),hier mit seinem Anwalt Stephan Bonell, soll auf einen Landsmann eingestochen haben. Quelle: André Kempner
Leipzig

Ein Iraker muss nach einer Messerstecherei in der Flüchtlingsunterkunft in Markranstädt für dreieinhalb Jahre in Haft. Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Leipzig verurteilte Maher Al-G. (30) wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Laut Anklage soll er am 19. August 2017 kurz vor Mitternacht seinem Landsmann Rafea Al-K. (38) zweimal wuchtig ein Messer in den Rücken gerammt haben, um ihn zu töten. Ein dritter Stich verletzte den linken Arm. Als dabei die Messerklinge abbrach, sei Maher Al-G. vom Tatort geflohen, ließ Rafea Al-K., der eigentlich sein Freund war, blutüberströmt am Eingang der Unterkunft an der Krakauer Straße zurück. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Opfer ohne sofortige medizinische Hilfe nicht überlebt hätte.

Auslöser der Bluttat soll ein Streit um religiöse Fragen gewesen sein. Beide Asylbewerber sind Moslems, gehören jedoch verschiedenen Glaubensrichtungen an. Der Angeklagte ist dem Vernehmen nach Sunnit, der Geschädigte hingegen Schiit.

Von Frank Döring

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