Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Polizeiticker Leipzig Suche nach Leiche im Cospudener See wegen Regens abgebrochen
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig

Leiche im Cospudener See: Taucher setzen Suche fort

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:42 09.07.2021
Die Polizei sucht im Cospudener See nach der Leiche.
Die Polizei sucht im Cospudener See nach der Leiche. Quelle: Sebastian Willnow/dpa
Anzeige
Leipzig

Die Polizei hat am Freitag die Suche nach einem Toten im Cospudener See bei Leipzig fortgesetzt. Es waren mehrere Tauchgänge geplant, wie Polizeisprecher Chris Graupner sagte. Allerdings wurde die Suche wegen des schlechten Wetters im Laufe des Tages abgebrochen. Gefunden wurde erneut nichts. Am Samstag sollen die Taucher noch einen weiteren Anlauf unternehmen.

Vermutlich handelt es sich bei dem Toten um einen seit März vermissten Kanusportler. Das Boot des 49-Jährigen aus dem Erzgebirge war verlassen auf dem See gefunden worden. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Am vergangenen Sonntag hatten Hobbytaucher in rund 30 Metern Tiefe eine Leiche gesichtet und die Polizei alarmiert. Daraufhin wurde noch an dem Tag und am Donnerstag versucht, den Toten zu finden und zu bergen. Bislang blieben die Bemühungen allerdings ohne Ergebnis. Die Suche ist laut Polizei schwierig, weil die Taucher in der Tiefe jeweils nur 15 bis 20 Minuten unten bleiben könnten.

Ein Sporttaucher bereitet sich im Cospudener See auf einen Tauchgang vor. Quelle: Sebastian Willnow

49-Jähriger seit drei Monaten vermisst

Bei dem vermissten Kanusportler handelt es sich um einen 49 Jahre alten Mann aus dem Erzgebirge. Sein Boot war Ende März verlassen auf dem See gefunden worden. Seitdem hatte es laut Polizei keinen Hinweis auf den Verbleib des Mannes gegeben.

Leipzig-Update – Der tägliche Newsletter

Die wichtigsten Nachrichten aus Leipzig und Sachsen täglich gegen 19 Uhr im E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Der Cospudener See ist ein gefluteter früherer Braunkohletagebau. Er ist bei Seglern, Surfern, Kanufahrern und Tauchern beliebt. Wie Polizeisprecher Graupner sagte, solle falls nötig auch am Samstag weitergesucht werden.

Von RND/dpa