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Polizeiticker Leipzig Sächsische Zollbeamte entdecken Robbenschädel in Paket
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15:58 25.04.2019
Bereits im Februar haben Mitarbeiter des Zolls in Taucha den Schädel eines Tieres in einem Paket entdeckt. Nun bestätigten Biologen, dass er von einer geschützten Tierart stamme. Der Schädel wurde eingezogen. Quelle: Hauptzollamt Dresden
Taucha

Sächsische Zollbeamte haben in einer Postsendung aus Uruguay den Schädel einer geschützten Robbenart gefunden. Die Überreste des Tiers wurden bereits am 6. Februar von Beamten des Zollamtes Taucha entdeckt. Laut Angabe des Anmelders sollte der Schädel von einem südamerikanischen Seebären stammen.

Zur Bestimmung der Art und des dazugehörigen Schutzstatus wurde der Schädel durch Forscher der Universität Hamburg begutachtet. Nun haben die Experten bestätigt, dass er von einem der geschützten Tiere stamme. Das teilte das Hauptzollamt Dresden am Donnerstag mit.

Arctocephalus australis, so der lateinische Name des südamerikanischen Seebären, ist durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. Der Empfänger der Postsendung konnte die für eine Einfuhr in die EU erforderlichen Dokumente nicht vorlegen und dürfe den Schädel deshalb auch nicht behalten. Die Einziehung wurde angeordnet.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen wurde 1973 zum Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen verabschiedet. Bis heute sind ihm gut 180 Staaten beigetreten. In dem Dokument sind etwa 5600 Tierarten und 30.000 Pflanzenarten gelistet. 2018 stellten allein die Bediensteten des Hauptzollamtes Dresden 1823 geschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Produkte sicher.

von LVZ 

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