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Polizeiticker Leipzig Tödliches Bahn-Unglück in Markkleeberg: 31-Jähriger von Güterzug erfasst
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Tödliches Bahn-Unglück in Markkleeberg: 31-Jähriger von Güterzug erfasst
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16:13 16.10.2019
In Markkleeberg hat ein Güterzug eine Person erfasst und tödlich erfasst. Die Bahnstrecke wurde voll gesperrt. Quelle: Christian Modla
Markkleeberg

Am Markkleeberger Bahnhof ist am Freitagabend ein Mann von einem Güterzug tödlich verletzt worden. Wie das Lagezentrum der Polizei in Leipzig auf Anfrage von LVZ.de mitteilte, erfasste die Bahn den 31-Jährigen gegen 18.20 Uhr in der Nähe der Rathausstraße mitten im Zentrum der Stadt. Polizei und Rettungskräfte waren bis tief in die Nacht vor Ort im Großeinsatz.

Die Bahnstrecke in Markkleeberg war laut Polizei auch in der Nacht noch voll gesperrt. Betroffen davon ist entgegen erster Angaben nicht die S-Bahn-Route von und nach Leipzig, sondern nur die parallel verlaufende Güterzugstrecke. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch die Rechtsmedizin war vor Ort.

Die Rathausstraße in Markkleeberg wurde nach dem Unglück ebenfalls gesperrt. Quelle: Christian Modla

Sperrung wird mehrere Stunden andauern

Zu den genauen Umständen des Unglücks konnten die Behörden zunächst noch keine Angaben machen. „Die Umstände deuten auf Suizid hin“, sagte ein Polizeisprecher nach ersten Ermittlungen.

Der Einsatz und damit auch die Sperrung werde voraussichtlich mehrere Stunden dauern, hieß es am Abend. Wann die Strecke wieder komplett freigegeben werden kann, war auch in der Nacht weiterhin unklar. Zumindest der Bahnübergang in der Rathausstraße konnte am späten Abend wieder freigegeben werden.

Hilfe bei Depressionen

Betroffene, die unter einer akuten Krise leiden und Suizidgedanken haben, können Hilfe beim Infotelefon Depression (der Stiftung Deutsche Depressionshilfe in Kooperation mit der Deutsche Bahn-Stiftung) erhalten. Tel: 0800 3344533 (kostenfrei). Hilfe erhalten Betroffene außerdem beim Psychosozialen Beratungstelefon in Leipzig an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0341 99 99 00 00. Außerhalb dieser Telefonzeiten können sich Hilfesuchende an die kostenfreie Telefonseelsorge wenden: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Beide Rufnummern sind gebührenfrei.

Von nöß

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