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Polizeiticker Leipzig Toter Taucher aus dem Cospudener See geborgen - Gerichtsmedizin untersucht Leiche
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Toter Taucher aus dem Cospudener See geborgen - Gerichtsmedizin untersucht Leiche
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18:39 15.04.2013
Von Matthias Roth
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Anschließend brachte ein Bestattungsunternehmen den Toten in die Leipziger Gerichtsmedizin. Dort sollen nun die Identität und die Umstände seines Todes geklärt werden. Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.

Am Vormittag setzten die Beamten zunächst die Suche nach dem Mann fort. Sporttaucher aus Nordhausen hatten ihn am Sonnabend am Boden des Sees entdeckt. Ihnen fehlte allerdings ausreichend Luft in ihren Atemflaschen, um den Fundort auch noch zu markieren. Am Sonntag suchte die Polizei erfolglos mit einem Tauchroboter das Gewässer ab. Sie nutzte dabei Skizzen der Sportler aus Nordthüringen zur Orientierung.

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Leipzig. Die Polizei hat am Montag die Leiche aus dem Cospudener See geborgen. Ein Taucher holte am Nachmittag zwischen 15 und 16 Uhr den leblosen Körper aus gut 43 Metern Tiefe an die Oberfläche. Anschließend brachte ein Bestattungsunternehmen den Toten in die Leipziger Gerichtsmedizin. Dort sollen nun die Identität und die Umstände seines Todes geklärt werden.

Am Montag nahmen die Ordnungshüter erneut die Hilfe der Nordhäuser in Anspruch. Gemeinsam starteten sie einen Tauchgang und wählten dabei die Route vom Sonnabend. „Das war erfolgreich“, sagte Polizeisprecher Michael Hille. Die Gruppe habe den Leichnam am Mittag gefunden und mit einer Boje gekennzeichnet. Anschließend fertigte der Tauchroboter unter Wasser Aufnahmen von dieser Stelle für eventuelle spätere Ermittlungen an.

Bei dem Toten könnte es sich um einen 42 Jahre alten Mann aus Pößneck handeln, der seit Ostersonntag 2012 vermisst wird. Damals war der als erfahrener Sportler geltende Taucher nicht aus dem See zurückgekehrt. Unklar ist bis heute, weshalb er allein ins Wasser ging. Am Ufer wartete seine Lebensgefährtin auf ihn. Als ihr Partner nach zwei Stunden nicht zurückkehrt war, alarmierte sie die Polizei.

Matthias Roth

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