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Polizeiticker Leipzig Trotz Belohnung noch immer keine heiße Spur im Plagwitzer Mordfall
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Trotz Belohnung noch immer keine heiße Spur im Plagwitzer Mordfall
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14:32 27.11.2017
Vor dem Wohnhaus in der Eduardstraße 1 in Leipzig-Plagwitz (links) geschah am 1. Oktober der Mord. Die Polizei hat bislang noch immer keine heiße Spur. Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Trotz einer Belohnung für Hinweise und der Verbreitung von Flugblättern im Leipziger Westen treten die Ermittlungen zum Mord in Plagwitz weiter auf der Stelle. Auch knapp zwei Monate nach dem Gewaltverbrechen an Stefan M. (34) gibt es noch keine heiße Spur. Das teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig am Montag auf Anfrage von LVZ.de mit.

10.000 Euro hatte die Polizei vor eineinhalb Wochen für Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgelobt, dazu 1900 Flyer im Viertel verteilt und die Bevölkerung auch in der TV-Sendung „Kripo Live“ um Hilfe bei der Aufklärung des Falls gebeten. „Es sind verschiedene Hinweise eingegangen, die geprüft und ausgewertet werden. Einen Durchbruch gab es bislang nicht“, erklärte Felix Mezger, Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft. Die Ermittler seien weiterhin an Informationen interessiert.

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Von der Heimfahrt mit der Straßenbahn bis zum Angriff vor seiner Wohnung: So schildert die Polizei die Minuten vor dem Mord an einem 34-Jährigen in Leipzig-Plagwitz.

Der DHL-Mitarbeiter Stefan M. war am Abend des 1. Oktober auf dem Heimweg von der Arbeit vor seinem Haus in der Eduardstraße 1 umgebracht worden. Ob ihm dort aufgelauert wurde oder er Opfer eines Überfalls wurde, dazu geben die Ermittler bislang keine Erkenntnisse preis. Nach LVZ-Informationen versuchte der Täter dem 34-Jährigen die Kehle durchzuschneiden und fügte ihm schwerste Stichverletzungen am Hals zu.

Stefan M. fuhr mit der Straßenbahn zur Haltestelle Stieglitzstraße. Auf dem Heimweg traf er auf seinen Mörder. Quelle: Patrick Moye
17 Beamte kümmern sich inzwischen bei der Leipziger Polizei nur um diesen Fall. Die erweiterte Morduntersuchungskommission (EMUK) mit dem Namen „Eduard“ war erst vor wenigen Tagen aufgestockt worden (LVZ.de berichtete).

Hinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnummer (0341) 96 64 26 95 oder unter der E-Mail muk.eduard.pd-l@polizei.sachsen.de entgegen.

Von nöß