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Polizeiticker Leipzig Versuchter Mord in Leipzig – Polizei sucht Zeugen
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Versuchter Mord in Leipzig – Polizei sucht Zeugen
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17:21 12.11.2018
Die Kriminalpolizei Leipzig sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich bereits vor mehr als einem Jahr in der Messestadt ereignet hat (Symbolbild).
Die Kriminalpolizei Leipzig sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich bereits vor mehr als einem Jahr in der Messestadt ereignet hat (Symbolbild). Quelle: dpa
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Leipzig

Die Kriminalpolizei Leipzig sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich bereits vor mehr als einem Jahr in der Messestadt ereignet hat. Am 19. September 2017 wurde ein damals 19-jähriger Deutscher schwer verletzt. Er hatte zuvor ein italienisches Restaurant in der Windorfer Straße verlassen und sich auf den Heimweg begeben.

Noch bevor er die Straßenbahnhaltestelle in der Dieskaustraße erreichte, wurde er in der Schwartzestraße in Höhe der Hausnummer 6 unvermittelt von einer unbekannten Person angegriffen und schwer verletzt. Der Täter flüchtete im Anschluss in Richtung Dieskaustraße.

Opfer hatte sich nach Angriff im Ausland aufgehalten

Auf LVZ.de-Nachfrage teilte die Polizei Leipzig mit, dass der Vorfall erst kürzlich bekannt wurde. Das Opfer hatte sich nach dem Angriff längere Zeit im Ausland aufgehalten. Nach seiner Rückkehr meldete er sich bei den Beamten.

Die Kripo, die wegen versuchten Mordes ermittelt, sucht nun nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben und insbesondere nach einem Hundehalter, der wenig später am Tatort eintraf und den Notruf wählte. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo in der Dimitroffstraße 1 oder telefonisch unter (0341) 966 4 6666 zu melden.

Parallelen zu Mord in Plagwitz werden geprüft

Wenige Tage später, am 1. Oktober 2017, hatte sich im benachbarten Stadtteil Plagwitz ein Mord ereignet, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Der 34-jährige Stefan M. war in der Eduardstraße vor seinem Wohnhaus mit Stichen am Hals tödlich verletzt worden. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht, werde geprüft, sagte Polizeisprecherin Maria Braunsdorf auf Anfrage von LVZ.de. Zur Tatwaffe und zur Art der Verletzung bei dem Fall in Kleinzschocher wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen, da es sich dabei um Täterwissen handele.

von CN/nöß