Ein Mann aus Leipzig muss sich wegen zweifacher Beleidigung von Polizeibeamten verantworten – unter anderem, weil ihm in Richtung eines Polizeibeamten ein Pups entfahren sein soll. Der Rechtsanwalt und Leipziger Grünen-Politiker Jürgen Kasek veröffentliche ein Schreiben der Polizei, in dem seinem Mandaten diese Tat zur Last gelegt wird.
Aus dem Schriftstück geht hervor, dass der Mann am 10. November 2019 am Connewitzer Kreuz Beamten mehrfach den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt haben soll. Als diese ihn danach einer Kontrolle unterzogen, soll er „in Richtung eines Polizeibeamten flatuliert haben“, wie es im Wortlaut heißt. Darin sah die Polizei den Tatbestand der Beleidigung gleich zwei Mal erfüllt.
Dieser Vorwurf ist dem Rechtsanwalt Kasek wohl auch noch nie untergekommen. Jedenfalls fragte er in seinem Facebookpost: „Wie geht so was, also das gezielte flatulieren?“.
Tatsächlich hat sich ein ähnlicher Fall vor einigen Jahren in Berlin ereignet. Ein Mann soll damals während einer Verkehrskontrolle zweimal in Richtung einer Polizistin gepupst haben – am Ende wurde das Verfahren jedoch eingestellt.
Von ps