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Polizeiticker Leipzig Vorwurf Fördermittelbetrug - Prozess gegen Ehefrauen von Leipziger Imam
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Vorwurf Fördermittelbetrug - Prozess gegen Ehefrauen von Leipziger Imam
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23:52 09.05.2014
Von Frank Döring
Imam Hassan Dabbagh.
Imam Hassan Dabbagh. Quelle: Andreas Döring
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Leipzig

und  Katrin B. rund 42.700 Euro Fördermittel für nicht förderfähige regelmäßige Kinderbetreung ausgegeben haben.

Die beiden Frauen hatten insgesamt 82.800 Euro Fördermittel für ihren Verein "Al Amal - Die Hoffnung" beantragt. Mit dem Geld beschäftigten sie jedoch drei Arbeitnehmer, darunter den Prediger Dabbagh, um Kinder zu betreuen. Ob das rechttmäßig war, soll das Gericht jetzt klären. Die Auszahlung der Gelder war Ende Juli 2011 aufgrund der Ermittlungen abgebrochen worden.

Fotos vom Tag der offenen Tür in der Moschee Roscherstraße

Leipzig. Die Al-Rahman-Moschee im Leipziger Zentrum-Nord soll nach dem Willen ihres umstrittenen Imam Hassan Dabbagh zwei Minarette bekommen. Eine entsprechende Bauvoranfrage sei bei der Stadt eingereicht worden, hieß es am Donnerstag bei der städtischen Pressestelle. Nach einem Medienbericht will Dabbagh seine Moschee in der Roscherstraße mit zwei bis zu 50 Meter hohen Minaretten ausstatten.

Die Moschee war bereits in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand von Ermittlungen. 2008 wurden bei einer Razzia in dem Gotteshaus Computer und mutmaßliches Propagandamaterial beschlagnahmt worden. Das von der Staatsanwaltschaft München eingeleitete Verfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung war allerdings 2010 aus Mangel an Beweisen eingestellt worden.

Mehr zu den neuen Vorwürfen gegen Hassan Dabbgh und die Al-Rahman-Moschee lesen Sie in der Samstagsausgabe der Leipziger Volkszeitung, im E-Paper oder bei LVZ-Extra.

Frank Döring