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Stadtpolitik Grüne im Stadtrat: Wie geht es mit dem Renftplatz vor dem Anker weiter?
Leipzig Stadtpolitik Grüne im Stadtrat: Wie geht es mit dem Renftplatz vor dem Anker weiter?
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20:57 11.08.2016
Nebauteil des soziokulturellen Zentrums Anker in Leipzig
Nebauteil des soziokulturellen Zentrums Anker in Leipzig: Die Grünen wollen per Anfrage klären, wie es mit der Platzgestaltung vor dem Gebäude weitergehen soll. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Die Grünen im Leipziger Stadtrat verlangen Aufklärung über die Gestaltung des Renftplatzes vor dem soziokulturellen Zentrum „Anker“ in Möckern. Wie die Fraktion am Donnerstag mitteilte, haben Bürger bei Stadträten mehrfach nachgefragt, wie der Stand der Planung bei der platzartigen Gestaltung der Renftstraße vor dem Anker sei. Nicht nur komme es beim Umbau des Gebäudes zu Verzögerungen, auch die Gestaltung des Umfeldes komme offenbar nicht voran, hieß es. „Der Ruf nach dem multifunktionalen und öffentlichen Stadtplatz in Möckern wird laut“, sagte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Grünen Tim Elschner.

„Aufgrund seiner Größe und des anhaltenden Zuzugs weißt der Ortsteil einen Mangel an Freiraum, insbesondere für Kinder und Jugendliche auf“, so Elschner. Das Projekt sei unter anderem im Entwicklungskonzept „Magistralenentwicklung Georg-Schumann-Straße“ und im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept Leipzig 2020“ beschlossen worden. Trotz dieser auch in der Ratsversammlung gefassten Grundsatzbeschlüsse sei die Umgestaltung des Platzes offenbar noch nicht in Angriff genommen worden. Nun wollen die Grünen per Anfrage im Stadtrat klären, wie der Platz ohne planerische Konflikte in Bezug auf die angrenzende Sporthalle und das Werner-Heisenberg-Gymnasium neu gestaltet werden kann.

Michael Schmidt, kinder- und jugendpolitische Sprecher der Grünen, verlangte in diesem Zusammenhang, dass eine bereits aufgestellte Tischtennisplate, sowie eine Streetball- und Skateranlage auch künftig nicht hinter einem Zaun um das Schulgelände verschwinden. „Es ist unabdingbar, dass dieser Freizeitraum der Öffentlichkeit und damit auch der Kinder- und Jugendarbeit des Ankers zur Verfügung steht“, so Schmidt.

chg