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Stadtpolitik Jugendparlament sucht Mitstreiter - Wahl im März
Leipzig Stadtpolitik Jugendparlament sucht Mitstreiter - Wahl im März
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12:01 28.01.2019
Das Neue Rathaus in Leipzig.
Das Neue Rathaus in Leipzig. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Leipzig sucht wieder Politiker-Nachwuchs. Die nunmehr dritte Wahl zum Jugendparlament findet vom 25. März bis zum 1. April statt. Das gab die Stadtverwaltung bekannt. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Das Jugendparlament ist die gewählte Vertretung der Leipziger Jugendlichen. Es besteht aus 20 Personen, die für zwei Jahre durch eine Online-Wahl von allen jungen Leipzigern zwischen 14 und 21 Jahren in Leipzig gewählt werden. Es tagt mindestens einmal monatlich, im Regelfall alle zwei Wochen. Die Sitzungen sind öffentlich und Gäste haben Rederecht.

Für das Jugendparlament kandidieren können alle Leipziger, die am 31. März zwischen 14 und 21 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Leipzig haben. Besondere Voraussetzungen müssen nicht erfüllt werden. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Internetseite der Stadt unter www.leipzig.de/Jugendparlament abrufbar und müssen bis zum 15. Februar beim Wahlausschuss im Neuen Rathaus abgegeben werden. „Das Jugendparlament hat in den vergangenen zwei Jahren viele Ideen in die Leipziger Kommunalpolitik einbringen und unter anderem das Stadtbild so gestalten können“, unterstrich William Rambow, aktueller Sprecher des Jugendparlaments, die Bedeutung des Gremiums. Bestes Beispiel seien die Trinkwasserbrunnen, die dank einer Initiative des Jugendparlaments nun in der Innenstadt zu finden sind. „Es hat sich gezeigt, dass Jugendliche in Leipzig viel Einfluss auf Entscheidungen nehmen können“, so Rambow.

Das Jugendparlament sei ein großartiger Ort, um eine junge Perspektive in die Politik in Leipzig einzubringen, hob Selma Roth, Mitglied des Jugendparlaments und Wahlkampfverantwortliche, hervor. „Auch wenn man keine Erfahrungen mitbringt, eine Kandidatur lohnt sich“, sagte sie weiter. „Wichtig ist nur, dass man motiviert ist, alles andere kann man lernen“, so Roth. „Das Jugendparlament ist kein Ort für Politik-Profis, sondern für Jugendliche, die ihre Meinung einbringen wollen.“
LVZ