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Stadtpolitik Leipzig soll ein „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ erhalten
Leipzig Stadtpolitik Leipzig soll ein „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ erhalten
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19:11 10.12.2019
Baustelle eines Mehrfamilienhauses - Symbolbild. Quelle: dpa
Leipzig

Um die Lage auf dem Leipziger Wohnungsmarkt zu bewältigen, will Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) ein sogenanntes „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“ einrichten. Dazu sollen im Januar erstmals Vertreter von Mieterinteressen, der Immobilienwirtschaft, Genossenschaften sowie Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam zusammenkommen. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag mit.

Jung erklärte, es bestehe Einigkeit, dass Wohnen in Leipzig bezahlbar bleiben müsse. Leipzigs Oberbürgermeister fordert einen gemeinsamen und pragmatischen Lösungsansatz aller Beteiligten. „Wenn alle mitziehen, halte ich den Bau von 10.000 Sozialwohnungen in den nächsten zehn Jahren in Leipzig für möglich.“ Gleichzeitig müsse es auch Raum für das hoch- und höherpreisige Segment geben. „Wir dürfen mit zu starker Reglementierung die Bautätigkeit nicht abwürgen.“

Leipzig hat in den vergangenen Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum erlebt. Inzwischen leben mehr als 600.000 Menschen in der Stadt. 1998 waren es lediglich 437.101. Bedingt durch den hohen Zuzug hat sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt verschärft. So stieg zum Beispiel die Nettokaltmiete in den vier Jahren zwischen 2013 und 2017 um zehn Prozent auf durchschnittlich 5,62 Euro je Quadratmeter.

joka

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