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Stadtpolitik Leipziger Satirepartei schickt OBM-Kandidatin ins Rennen
Leipzig Stadtpolitik Leipziger Satirepartei schickt OBM-Kandidatin ins Rennen
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15:31 03.12.2019
Katharina Subat tritt für Die Partei als OBM-Kandidatin am 2. Februar 2020 an. Quelle: Die Partei
Leipzig

Noch eine OBM-Kandidatin für Leipzig: Katharina Subat will für Die Partei bei der Oberbürgermeisterwahl am 2. Februar 2020 antreten. Sie wurde 1988 in Berlin (Ost) geboren. Seit zehn Jahren lebt die studierte Sprechwissenschaftlerin und Mutter eines dreijährigen Sohnes in der Messestadt. Wie es auf der Website des Kreisverbandes Leipzig der Satirepartei heißt, habe Subat sich „für die OBM-Wahl aufstellen lassen, um progressive Turbopolitik in die versumpfte Polit-Einöde Leipzigs zu tragen.“ Sie beschreibe sich selbst als „Blond. Blau. Besorgt.“

Ihr ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein führe zur Forderung „Abbau Ost – Vergangenheit bewältigen. Wohnraum schaffen“ – denn eine radikale Revision der wirtschaftspolitischen Maßnahmen nach dem Anschluss an die Bundesrepublik sei dringend notwendig. „Subat hat die schnelle, handfeste Lösungen – den Griff zum Vorschlaghammer!“, heißt es auf der Website.

Den Wahlkampf wird Subat nicht allein bestreiten, kündigte die Satirepartei an. Anfang 2020 wolle diese ihr Schattenkabinett sowie das „Programm für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 2050 – PARTEI 2050“ vorstellen.

Das sind die acht OBM-Bewerber

Bei der OBM-Wahl sind von ihren Parteien weiterhin nominiert: Katharina Krefft(Grüne), Sebastian Gemkow(CDU), Christoph Neumann(AfD), Burkhard Jung(SPD), Franziska Riekewald (Linke) und Marcus Viefeld(FDP). Wie Katharina Subat bewirbt sich weiterhin Ute-Elisabeth Gabelmann (Piraten) um den Chefsessel in der Leipziger Stadtverwaltung. Der Gemeindewahlausschuss des Stadtrates hat am Dienstag alle acht Kandidaten bestätigt.

Von Mathias Orbeck

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