Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Stadtpolitik Leipzigs CDU mit neuem Chef
Leipzig Stadtpolitik

Leipzigs CDU mit neuem Chef

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:13 17.10.2021
Andreas Nowak (46).
Andreas Nowak (46). Quelle: privat
Anzeige
Leipzig

Andreas Nowak ist neuer Vorsitzender der CDU Leipzig. Der Landtagsabgeordnete für Leipzig-West und -Südwest wurde am Sonnabend auf einem Parteitag gewählt. Knapp 81 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für den 46-Jährigen.

Leipzigs neue CDU-Führung

Der neue Vorstand der Leipziger Union:

Vorsitzender: Andreas Nowak.

Stellvertreter: Jessica Heller, Michael Weickert, Holger Gasse.

Schatzmeister: Dietmar Link.

Schriftführerin: Sandra Bahn.

Mitgliederbeauftragter: Stephan Artmann.

Beisitzer: Stefanie Franzl, Anne Jentsch-Ulbricht, Konrad Riedel, Marcus Mündlein, Susanne Vogt, Tina Trompter, Falk Warnecke, Julian Schröder, Lucas Schopphoven.

„Die CDU ist in keinem guten Zustand. Das gilt für den Bund, aber auch für uns hier in Leipzig. Ich will mithelfen, dass sich das ändert“, sagte Nowak. „In den vergangenen Jahren haben wir uns zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Dabei sitzt der politische Gegner links der Mitte.“ In Leipzig werde „rot-grün-rote Klientelpolitik“ gemacht. Die jüngste Entscheidung, den Ring teilweise einspurig zu machen und damit neben einer Fahrradstraße eine zweite zu machen, sei an Ignoranz nicht zu überbieten. Die Autofahrer, darunter viele Pendler, Handwerker und Gewerbetreibende würden gegängelt und aus ideologischen Gründen behindert, so der Vorwurf Nowaks. Die Bürger der Mitte hätten in Leipzig keine politische Heimat mehr. „Diese Heimat müssen wir als Union wieder werden“, so der neue Vorsitzende.

Alles, was Ihren Heimatort bewegt – per Mail

Newsletter abonnieren und wissen, was in Ihrem Ort gerade wichtig ist: den Jeden Tag gegen 17 Uhr die Top-Meldungen und Neuigkeiten direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Abonnieren
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Klimaschutz sei wichtig, dürfe aber nicht ideologisch betrieben werden. Nowak: „Es geht um Arbeitsplätze, um Energiekosten, um Wohlstand. Wir müssen den Klimaschutz so organisieren, dass er mit wirtschaftlicher Entwicklung vernünftig gekoppelt wird. Das ist im besten Sinne wertkonservativ statt von gestern. Und bei uns wird keiner gegängelt.“

Die Leipziger Union wolle sich nun inhaltlich und personell neu aufstellen. Ziel sei ein Programm von Maß und Mitte für die nächste Kommunalwahl. „Wir wollen den ideologischen Unsinn beenden“, sagte Nowak. Die CDU wolle im nächsten Stadtrat wieder stärkste Fraktion werden.

Von lvz