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Stadtpolitik Leipzigs Grüne und Linke wollten Wildtierverbot einklagen
Leipzig Stadtpolitik Leipzigs Grüne und Linke wollten Wildtierverbot einklagen
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22:05 24.08.2017
Die Flagge mit den Stadtfarben vor dem Neuen Rathaus der Stadt Leipzig
Im Stadtrat wurde am Mittwoch viel diskutiert. Einige Themen beschäftigten die Politiker auch noch einen Tag später. (Archivbild) Quelle: Leipzig report
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Leipzig

Es waren zwei besonders viel diskutierete Beschlüsse des Leipziger Stadtrats vom Mittwoch: das – nun wieder gekippte – Wildtierverbot und der Verbleib von Heizpilzen in der Messestadt. Auch einen Tag später beschäftigt die Politik das Thema Wärmestrahler auf Freisitzen noch immer.

Während einige Fraktionen die als umweltschädlich geltenden Heizpilze komplett abschaffen wollten, einigten sich die Politiker letztlich auf einen Kompromiss. Ab Oktober müssen Gastronomen pro Gerät zwischen 20 und 30 Euro zahlen – je nach Lage des Lokals. Außerdem soll die Zahl der Wärmestrahler begrenzt werden.

Auch beim Wildtierverbot für Zirkusse hatten sich vor allem die Grünen einen anderen Ausgang gewünscht. Da die Landesdirektion als übergeordnete Behörde das 2016 vom Stadtrat beschlossene Verbot gerügt hatte, hob die Kommune es am Mittwoch wieder auf. Grünen-Co-Chef Norman Volger wollte das Urteil juristisch anfechten. Doch am Ende fiel die Entscheidung knapp gegen die Stimmen von Grünen und Linken.

LVZ